• 11. März 2022 · 16:25 Uhr

Alfa Romeo: "Bouncing" im Griff, aber schon wieder neue Probleme

Formel-1-Team Alfa Romeo kommt nicht in Fahrt: Teamchef Frederic Vasseur und Valtteri Bottas räumen am zweiten Testtag "andere, neue Probleme" mit dem C42 ein

(Motorsport-Total.com) - Alfa Romeo tut sich weiter schwer in der Vorbereitung zur Formel-1-Saison 2022. Denn nach einem schwierigen Auftakt in die Wintertests in Barcelona mit etlichen technischen Problemen knüpft das Team um Valtteri Bottas und Guanyu Zhou in Sachir genau daran an: Erneut steht der C42 häufig in der Box, und das nicht planmäßig.

Valtteri Bottas im Alfa Romeo C42 bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain 2022

Valtteri Bottas im Alfa Romeo C42 bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain 2022 Zoom Download

Teamchef Frederic Vasseur spricht von "verschiedenen Problemen", die sein Team am vorletzten Testtag in Bahrain ereilt hätten. Und er sagt ganz klar: "Wir haben [daher] unser Programm nicht durchgekriegt." Das, nachdem schon die drei Tage in Barcelona "nicht so einfach" verlaufen waren für Alfa Romeo, wie er sagt.

Doch es gäbe auch Fortschritte beim Team aus Hinwil, meint Vasseur. Das sogenannte Porpoising, das Hüpfen der Fahrzeuge in der Bremszone, trete nun deutlich weniger intensiv auf beim C42. "Dieses Bouncing hat für andere Probleme am Auto gesorgt. Wir haben zwei Tage gebraucht, um all das in den Griff zu kriegen", erklärt er.

Auch Bottas hält "viele der Probleme aus Barcelona" für "gelöst". Zumindest das Porpoising bereite Alfa Romeo in Bahrain "keine Schwierigkeiten" mehr, sagt Bottas. Er spricht allerdings von "anderen, neuen Problemen", die sein Team immer wieder einbremsen würden. Ins Detail geht Bottas dabei nicht. Nur so viel: "Es ist nichts, was wir nicht in den Griff kriegen könnten."

Unterm Strich fehlen Alfa Romeo schlicht die Kilometer, so der frühere Mercedes-Fahrer. Tatsächlich erzielte der Rennstall aus der Schweiz an den drei Tagen in Barcelona mit 818 Kilometern die zweitgeringste Distanz, einzig Haas war mit 748 Kilometern noch weniger unterwegs.


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Zum Auftakt in Bahrain fuhr Alfa Romeo dann 120 Runden, also mehr als zwei Renndistanzen, knapp 650 Kilometer - an nur einem Tag, war damit auf P3 der Kilometer-Rangliste hinter Red Bull und Mercedes. Wohl auch deshalb nennt Vasseur den ersten Tag in Bahrain "ordentlich".

Doch es hakt weiterhin: Weil Bottas am zweiten Tag mit einem Hydraulik-Fehler liegenblieb, rennt Alfa Romeo wieder den eigenen Plänen hinterher. Bottas: "Wir hatten ziemlich viele Versuche geplant, vor allem Longruns. So haben wir nur zwei Set-up-Tests hingekriegt."

Es sei dem Team aber immerhin gelungen, den C42 zu "optimieren", sagt Bottas weiter. "Wir sind da definitiv in die richtige Richtung gegangen, stehen aber immer noch am Anfang mit dem Fahrzeug. Schade, dass nicht noch mehr getestet wird. Deshalb müssen wir unsere Lernkurve in den nächsten Tagen maximieren."

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