• 03. Februar 2015 · 18:43 Uhr

Lotus E23 rennt: Pastor Maldonado findet Auto "stark"

Lotus kommt bei den Formel-1-Testfahrten in Jerez richtig gut in Schwung: 96 Runden für Pastor Maldonado, dann bliebt der E23 stehen

(Motorsport-Total.com) - Als Spätstarter kommt Lotus bei den aktuellen Formel-1-Testfahrten in Jerez schnell in Fahrt. Das britische Team aus Enstone, das den neuen E23 erst am Montagmorgen fertiggestellt hatte, drehte am Folgetag insgesamt 96 Runden (425 Kilometer). Pastor Maldonado belegte nach Abschluss der vielen Umläufe, die rund 1,4 Grand-Prix-Distanzen entsprachen, in 1:22.713 Minuten den fünften Rang im Tagesklassement. Auf Spitzenmann Felipe Nasr (Sauber) fehlten nur 1,168 Sekunden.

Pastor Maldonado

Fühlte sich im neuen Lotus E23 richtig wohl: Pastor Maldonado beim Test in Jerez Zoom Download

"Es war ein guter Tag. Wir haben viel über den neuen E23 gelernt", sagt der Venezolaner. "Das Auto fühlt sich stark an, und da kommt noch viel mehr. Wir sind immer noch bei den Systemschecks und testen, wie alles zusammenspielt. Ich bin sehr froh, wie wir in den vergangenen zwei Tagen vorangekommen sind", so Maldonado, der den E23, der nun Mercedes-Power im Heck hat, am Mittwoch an Teamkollege Romain Grosjean übergibt.

"Wir haben heute verschiedene Reifenmischungen ausprobiert, es gibt nun eine gute Basis für die Arbeit am Setup. Ich freue mich schon, wenn ich in Barcelona wieder ins Auto steigen darf", fasst Maldonado zusammen. "Wir fangen an, das Auto wirklich zu verstehen", meint Einsatzleiter Alan Permane. "Die gestrigen Probleme sind erkannt und gelöst. Wir waren zuverlässig unterwegs. Einzig eine Steckverbindung hat unseren ersten Versuch am Morgen etwas verzögert."


Fotos: Pastor Maldonado, Testfahrten in Jerez


Der Lotus-Mercedes E23 sorgte allerdings für eine Rotphase ganz am Ende des Testtages. Maldonado rollte drei Minuten vor Schluss zwischen den Kurven vier und fünf aus. Eine offizielle Erklärung vom Team gibt es nicht, Beobachter gehen allerdings davon aus, dass die Mannschaft aus Enstone einmal den Tank komplett leer fuhr, um die Messgenauigkeit des Tanksystems zu überprüfen.

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