• 28. Dezember 2024 · 10:59 Uhr

Mercedes-Fahrer analysiert: Hat Lewis Hamilton seine Qualifyingpace verloren?

Wir haben die Daten analysiert und blicken auf die Teamduelle der F1-Saison 2024: So schnitten die Mercedes-Fahrer George Russell und Lewis Hamilton zueinander ab

(Motorsport-Total.com) - Punkte erzählen oft nur einen Teil der Geschichte, daher haben wir die Daten unseres Technologiepartners PACETEQ genauer unter die Lupe genommen, um herauszufinden, wie sich die Formel-1-Teamkollegen 2024 tatsächlich geschlagen haben.

Foto zur News: Mercedes-Fahrer analysiert: Hat Lewis Hamilton seine Qualifyingpace verloren?

Hat Lewis Hamilton seinen Zenit möglicherweise schon überschritten? Zoom Download

Mit präzisen Zeitdifferenzen und detaillierten Analysen ihrer individuellen Stärken und Schwächen können wir ein klares Bild zeichnen: Wer war in dieser Saison wirklich der bessere Fahrer? Und wir machen mit dem Mercedes-Team weiter.

Hamilton im Qualifying chancenlos gegen Russell

Russell vs. Hamilton
Qualifyingduell: 19-5
Qualifyingpace: -0,23 Sekunden

Bei Mercedes herrschten in den Qualifyings 2024 klare Verhältnisse. Nicht nur die Bilanz von 19:5 spricht für George Russell, sondern auch der genauere Blick in die Daten. Im Schnitt war Russell nämlich 0,23 Sekunden schneller als Lewis Hamilton, der mit 105 Polepositions der statistisch gesehen beste Formel-1-Qualifier der Geschichte ist.

Diese Tendenz hatte sich bereits im Vorjahr 2023 angedeutet. Zwar beendete Lewis Hamilton die Meisterschaft vor Russell, doch das Qualifyingduell war damals mit 11:11 ausgeglichen. Tatsächlich zeigt ein Blick in historische Daten zudem, dass Hamilton gegen seine Mercedes-Teamkollegen auf eine schnelle Runde nie wirklich dominant war.

Vergleicht man die besten Qualifyingzeiten von Hamilton und Valtteri Bottas in den fünf gemeinsamen Mercedes-Saisons von 2017 bis 2021, dann war der Brite im Schnitt "nur" 0,156 Sekunden schneller. In dieser Zeit stand Hamilton 42 Mal auf der Poleposition, Valtteri Bottas immerhin auch 20 Mal. Noch knapper fällt der Vergleich mit Nico Rosberg aus.

In den vier gemeinsamen Saisons von 2013 bis 2016 war Hamilton durchschnittlich nur 0,032 Sekunden schneller als der Deutsche im Qualifying. Rosberg kam in dieser Zeit auf 29 Polepositions, Hamilton auf 35 und hatte damit gerade einmal sechs Stück mehr.

Hamilton auch im Renntrimm mit Defiziten

Russell vs. Hamilton
Rennduell: 15-9
Rennpace: -0,09 Sekunden pro Runde
Punkte: 245-223

Doch zurück zur Formel-1-Saison 2024. In Sachen Rennpace kam Hamilton näher an Teamkollege Russell heran, im Schnitt fehlten aber immer noch 0,09 Sekunden pro Runde. Die Punkteanazahl sowie die Rennbilanz von 15:9 sprechen ebenfalls für den jungen Briten.

In Sachen Reifenmanagement war Russell laut den PACETEQ-Daten ebenfalls ein Stück besser. Im Schnitt bauten seine Reifen über alle 24 Rennen durchschnittlich 0,070 Sekunden pro Runde ab, die von Hamilton um 0,074 Sekunden pro Runde. Hochgerechnet auf eine Renndistanz von 60 Runden würde Hamilton allein am Verschleiß knapp eine halbe Zehntel pro Runde auf Russell verloren haben, die restlichen 0,04 Sekunden könnte man dann auf die allgemeine Pace zurückführen.

Hier die bisherigen Teamduelle in der Analyse:

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