• 15. März 2024 · 17:44 Uhr

Günther Steiner gibt zu: Hätte Haas schon viel früher verlassen sollen!

Günther Steiner hat nach seinem Aus erkannt, dass er Haas schon früher hätte verlassen sollen, eine Rückkehr in die Formel 1 schließt er aber nicht aus

(Motorsport-Total.com) - Günther Steiner gibt zu, dass er Haas schon früher hätte verlassen sollen und zu lange beim Team war. Gleichzeitig schließt der Südtiroler eine Rückkehr in die Formel 1 aber nicht aus - aber nur wenn die Vorzeichen für ihn stimmen.

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Günther Steiner freut sich über etwas Pause von der Formel 1 Zoom Download

Steiner hatte das Haas-Team 2016 in die Formel 1 geführt und war bis 2023 der einzige Teamchef, den der amerikanische Rennstall jemals hatte. Allerdings wurde sein auslaufender Vertrag nicht verlängert, weil es zwischen ihm und Teameigner Gene Haas unterschiedliche Ansichten über die Zukunft gab. Steiners Job übernimmt seitdem Ayao Komatsu.

Mit etwas Abstand betrachtet der Italiener die Trennung von Haas aber positiv: "Seit ich Haas vor dieser Saison verlassen habe, ist das Leben gut verlaufen", schreibt Steiner in einer Kolumne auf formula1.com. Zum ersten Mal seit zehn Jahren habe er eine Pause einlegen können, die ihm auch gutgetan habe.

Er betont: "Je länger die Zeit vergeht, desto mehr wird mir klar, dass ich zu lange bei Haas geblieben bin."

Denn: "Wenn man sich zurückzieht, bekommt man Klarheit - und sieht, was man tun muss. Solange man dort ist, verleugnet man es, man denkt, man kann es schaffen, aber man kann es nicht."

Steiner musste realisieren, dass mit Haas nicht mehr drin war als hier und da mal ein siebter, achter, neunter Platz. Ein Podest gelang ihm in der achtjährigen Teamgeschichte nicht - auch weil er nicht mit den gleichen Waffen wie seine Gegner kämpfen konnte. Steiner hatte immer wieder Investitionen von Haas gefordert, die dieser jedoch nicht tätigen wollte.


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"Das ist auf Dauer nicht das, was ich im Leben machen will. Ich will nicht wieder Siebter werden", so Steiner. "Das habe ich hinter mir. Ich möchte in der Lage sein, zu kämpfen, an der Spitze zu kämpfen."

2024 betrachtet Steiner die Formel 1 aus einem anderen Winkel und ist als TV-Experte bei einigen Rennen vor Ort. Unter anderem arbeitet er mit TV-Sender RTL zusammen, die in dieser Saison sieben Rennen übertragen.

Irgendwann könnte er sich aber eine echte Rückkehr in die Königsklasse vorstellen: "Ich würde in der Zukunft in die F1 zurückkehren, aber es muss das richtige Projekt sein", stellt er klar.

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