• 24. Januar 2024 · 11:01 Uhr

Zweites Steiner-Buch in Arbeit: "Jetzt ändert sich die Geschichte vielleicht"

Günther Steiner hat nach seinem Aus als Haas-Teamchef umso mehr Zeit, an seinem zweiten Buch zu arbeiten, das jetzt einen etwas anderen Twist bekommen könnte

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Erfolg seines ersten Buches über die Formel 1 im Vorjahr arbeitet der ehemalige Haas-Teamchef Günther Steiner gemeinsam mit Ghostwriter James Hogg an einer Fortsetzung. Das bestätigt Steiner gegenüber Motorsport.com.

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Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner plant sein zweites Buch Zoom Download

"Wir arbeiten im Moment am zweiten Buch", sagt der 58-Jährige. Dabei hatten er und Hogg mit ihrer zweiten Zusammenarbeit bereits begonnen, als Steiner Anfang des Monats in die Schlagzeilen geriet, nachdem er von Teambesitzer Gene Haas entlassen worden war, was ihrer Arbeit einen potenziellen neuen Schwerpunkt gibt.

"Das (Buch; Anm. d. R.) war schon vorher geplant. Jetzt ändert sich die Geschichte natürlich vielleicht ein bisschen!", sagt der ehemalige Haas-Teamchef.

Sein erstes Buch "Surviving to Drive" nahm er in Angriff, nachdem er von Ghostwriter Hogg angesprochen worden war. Dieser hatte zuvor bereits an Projekten mit Rennsportgrößen wie Damon Hill, Johnny Herbert und Jason Plato gearbeitet.

Das Buch wurde zunächst im Vereinigten Königreich von Penguin Random House veröffentlicht und erzählte die Insider-Geschichte des Haas-Teams in der Formel-1-Saison 2022, wobei es auch auf frühere Episoden in Steiners Karriere einging.

Es hat sich bisher rund 150.000 Mal verkauft und ist in zwölf Sprachen erschienen. Eine britische Taschenbuchversion soll im März dieses Jahres erscheinen.

Steiner genoss seine Beteiligung am ersten Projekt sehr und gab unter anderem Signierstunden in Buchhandlungen. "Das war eine völlig neue Erfahrung", gibt er zu. "Und ich habe viel darüber gelernt, wie manche Branchen funktionieren, wie Dinge gemacht werden, weil ich so etwas noch nie erlebt habe."

"Tatsächlich hat es mir wirklich Spaß gemacht, mit dem Autor zu arbeiten. Er ist ein cooler Kerl, wir hatten viel Spaß. Und wie er sagte, hatte auch er viel Spaß, mit mir zusammenzuarbeiten. Es gab nie den Druck: 'Wir müssen das machen.' Es hat sich alles ganz organisch entwickelt", schwärmt Steiner.


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Er bestreitet, dass die Zeit, die er mit dem Buch oder seinen Auftritten in dem Netflix-Hit "Drive to Survive" verbrachte, ihn von seinen Aufgaben bei Haas abgelenkt hätte.

"Ich glaube, die Leute überschätzen, wie viel Ablenkung das ist. Denn es ist nicht wirklich eine große Ablenkung vom täglichen Job. Natürlich muss man an den Rennwochenenden mehr arbeiten. Aber ich hatte zum Beispiel nicht 20 Sponsoren-Auftritte pro Wochenende, sondern vielleicht maximal drei."

"Es ist nicht so, dass mich das ablenkt, auch nicht das Schreiben des Buches. Das macht natürlich ein Ghostwriter für dich", erklärt Steiner. "Jetzt habe ich mehr Zeit, aber auch jetzt machen wir zwei halbstündige Sitzungen pro Woche. Eine am Dienstag und eine am Freitag. Das ist alles, was ich mache, er macht den Rest."

"Klar spricht man miteinander, aber es ist nicht so, dass ich tagelang mit ihm spreche. Ich weiß, dass einige Leute tagelang mit diesen Leuten gesprochen haben, aber ich nicht. Ich glaube also nicht, dass das ein großer Faktor ist", bekräftigt er.

Und der Ex-Haas-Teamchef ergänzt: "Ich glaube, dass das Team mehr als alles andere davon profitiert hat, weil es dadurch eine Menge Sponsoren bekommen hat."

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