• 23. Oktober 2022 · 17:25 Uhr

Max Verstappen: Vergleiche mich nicht mit Legenden aus der Vergangenheit

Dass er in Austin einen weiteren Formel-1-Rekord holen kann, interessiert Max Verstappen nicht: Er weiß, dass der Vergleich mit Fahrern von früher hinkt

(Motorsport-Total.com) - May Verstappen könnte sich am heutigen Sonntag in Austin den nächsten Formel-1-Rekord schnappen. Sollte der Red-Bull-Pilot auch den Grand Prix in den USA gewinnen, hätte er 13 Mal Platz eins in dieser Saison geholt - öfter hat noch nie ein Fahrer in einer Saison gewonnen.

Sebastian Vettel, Max Verstappen

Max Verstappen kann in Austin einen Rekord von Sebastian Vettel einstellen Zoom Download

Bislang teilen sich Michael Schumacher (2004) und Sebastian Vettel (2013) diesen Rekord. Ihnen droht allerdings der Verlust dieses, denn gewinnt Verstappen in den letzen vier Saisonrennen noch zweimal, dann wäre er alleiniger Spitzenreiter.

"Ich weiß, dass die Möglichkeit da ist, und ich weiß, dass wir ein schnelles Auto haben", sagt Verstappen. Aber: "Ich schaue nicht so sehr auf Statistiken, weil man sie ohnehin nicht vergleichen kann."

Verstappen weiß, dass er deutlich bessere Voraussetzungen als die beiden Deutschen besitzt. 2013 wurden nur 19 Saisonrennen gefahren, 2004 hatte Schumacher sogar noch ein Rennen weniger Zeit. Das heißt: Würde die aktuelle Saison genauso lange gehen, könnte er mit Vettel höchstens gleichziehen, Schumachers Marke aber gar nicht mehr erreichen, weil die Saison schon vorbei wäre.


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"Wir fahren einfach deutlich mehr Rennen. Wenn du ein konkurrenzfähiges Auto hast, dann gibt es eine größere Chance, etwas zu erreichen", sagt er - unabhängig der oben erwähnten Statistik.

Das lässt sich auch auf andere Statistiken ausweiten: Mit 32 Siegen liegt Verstappen schon auf Platz sechs der Fahrer mit den meisten Siegen und damit vor Größen wie Jackie Stewart, Niki Lauda oder Juan Manuel Fangio.

Verstappen bestreitet aber in Austin schon seinen 160. Grand Prix - so viele haben Stewart (99) und Fangio (51) nicht einmal zusammen.


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"Von daher mag ich es nicht, mich mit Leuten zu vergleichen, die in den 70ern, 80ern, 90ern oder frühen 2000ern gefahren sind, denn das ist unmöglich", so der Niederländer. "Ich fokussiere mich einfach darauf, was ich an jedem einzelnen Wochenende tun kann."

"Ich will das Beste aus mir und dem Auto holen, und wenn uns das weiter gelingt, dann freue ich mich darüber, aber nicht darüber, ob ich 13 oder 14 Rennen in einem Jahr gewinne."

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