• 21. Juli 2022 · 18:41 Uhr

Formel-1-Technik: Erste Bilder von der neuen Mercedes-Nase

Welche Strategie Mercedes mit der neuen Nase am W13-Silberpfeil verfolgt und was die Konstruktion in Le Castellet und den weiteren Formel-1-Rennen bringen könnte

(Motorsport-Total.com) - Mercedes hat schon wieder ein Update für seinen Formel-1-Rennwagen dabei. Beim Frankreich-Grand-Prix 2022 in Le Castellet (alle Einheiten im Formel-1-Liveticker verfolgen!) setzt das Team auf eine modifizierte Nase an seinem W13-Silberpfeil. Auffälligstes Merkmal daran: die größeren Luftöffnungen ganz vorne.

Die neue Mercedes-Nase beim Formel-1-Rennen in Le Castellet 2022

Die neue Mercedes-Nase beim Formel-1-Rennen in Le Castellet 2022 Zoom Download

Auf den zweiten Blick ist außerdem erkennbar, dass die neue Nasen-Form weniger flach ausgelegt ist. Auch wie die Nase auf dem Frontflügel aufsetzt, ist anders als bei der bisherigen Version.

Was dahintersteckt? Womöglich der Versuch, mit dem Mercedes W13 einen höheren Topspeed auf den Geraden zu erzielen. Die neue Nasenform könnte einen Versuch darstellen, den Luftwiderstand des Fahrzeugs zu reduzieren.

Durch die größeren Öffnungen vorne in der Nase strömt in jedem Fall mehr Kühlluft ins Innere des Autos. Diese Luft wird häufig zur Kühlung des Fahrers im Cockpit verwendet. Ob es sich hierbei um ein generelles Update handelt oder nur um eine Reaktion auf die zu erwartenden hohen Temperaturen in Frankreich, das ist bisher unklar.

Russell: Mehr Kühlung war kein Fahrerwunsch

Auf Nachfrage versichert Mercedes-Fahrer George Russell, er oder Lewis Hamilton hätten sich nicht explizit für eine bessere Kühlung ausgesprochen. "Wir drängen auf mehr Leistung. Und ich glaube, Leistung hat immer Vorrang", sagt Russell.


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"Ich habe [die neue Nase] selbst noch gar nicht in echt gesehen, kann also nicht viel darüber sagen. Ich weiß aber: Es sollte uns schneller machen. Wir sind wirklich zuversichtlich, dass [die Nase] wie gewünscht funktioniert."

Mercedes noch nicht auf dem Niveau von Ferrari und Red Bull

Denn mittelfristig will Mercedes den Anschluss zu Ferrari und Red Bull herstellen, den aktuellen Spitzenteams der Formel 1. Mercedes-Teamchef Toto Wolff wähnt sich und seine Mannschaft hier auf Kurs: "In den ersten sieben Rennen haben drei Podestplätze erzielt, in jüngsten vier Rennen waren es vier Podestplätze."

Er sei "zufrieden" mit dem Trend der Silberpfeile. "Das zeigt, mit welch großem Einsatz wir ans Werk gehen. Denn unser Verständnis über den W13 wächst mit jeder Runde." Daher sei es "ermutigend", so Wolff, dass Entwicklung und Ergebnisse in eine positive Richtung gingen.

Aber: Noch reicht der Mercedes-Speed nicht aus für Siege aus eigener Kraft. In Spielberg zum Beispiel sei das Team "noch nicht schnell genug" gewesen, meint Wolff. "Wir haben es daher weiter auf die letzten Zehntelsekunden abgesehen und werden weiter Entwicklungsteile für das Auto bringen, auch am Wochenende in Frankreich."

Zuletzt hatte Mercedes beim Großbritannien-Grand-Prix in Silverstone umfangreiche Neuerungen verwendet. Dazu zählten eine neue Vorderrad-Aufhängung, modifizierte Luftleitbleche sowie ein neuer Unterboden.

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