• 02. Januar 2022 · 16:07 Uhr

Pierre Gasly: Kampf gegen Ferrari und McLaren war besondere Motivation

Pierre Gasly hatte dank des Kampfes gegen McLaren und Ferrari eine tolle Saison, fand sein Jahr 2020 aber dank des Sieges in Monza besser

(Motorsport-Total.com) - Pierre Gasly hatte in der Formel-1-Saison 2021 mächtig Spaß. Der Franzose gilt als einer der am besten performenden Fahrer der abgelaufenen Saison und war der Grund, wieso sich AlphaTauri lange Zeit berechtigte Hoffnungen auf den fünften WM-Platz machen konnte. Das wäre die beste Platzierung in der Teamgeschichte gewesen.

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Pierre Gasly konnte es regelmäßig mit McLaren und Ferrari aufnehmen Zoom Download

Mit 110 Punkten holte er zudem mehr Zähler als in jedem seiner bisherigen Formel-1-Jahre und konnte sich stolze 16 Mal in den ersten drei Startreihen qualifizieren. "Was wir als Team erreicht haben, wenn wir auf die ganzen Jahre als AlphaTauri und Toro Rosso zurückblicken, ist unglaublich", sagt der Franzose.

"Ich bin wirklich stolz auf die Jungs und hoffnungsvoll, was wir im kommenden Jahr erreichen können. Sie haben in diesem Jahr bewiesen, dass sie auf sehr hohem Niveau performen können", lobt Gasly.

Er selbst sagt jedoch, dass 2021 nicht seine beste Saison in der Formel 1 war. Denn 2020 sticht für ihn vor allem dank seines Sieges in Monza heraus, dessen Gefühl "nichts übertreffen" kann. Trotzdem habe ihn der Kampf mit Ferrari und McLaren über die gesamte Saison hinweg sehr motiviert.

"Ich habe alle 22 Rennen genossen", betont er. "Wenn du vor einem Rennwochenende weißt, dass du um Punkte kämpfen und gegen Ferrari und McLaren kämpfen wirst, dann ist das einfach noch einmal eine andere Aufregung. Ich habe es das ganze Jahr über geliebt und hoffe, dass das auch im kommenden Jahr so sein wird."

Am Ende verlor AlphaTauri aber den Kampf gegen Alpine um 13 Punkte. Vor allem der Podestplatz von Fernando Alonso in Katar war ein großer Knackpunkt, als Gasly trotz Startplatz zwei außerhalb der Punkte ankam. Zudem konnten die Franzosen vom Überraschungssieg Esteban Ocons in Ungarn profitieren.


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"Schade, dass wir nicht das beste und das schlechteste Ergebnis der Saison streichen", scherzt Gasly, lobt aber Alpine für ihre gute Arbeit. "Ich glaube, wir haben uns ganz gut geschlagen und hätten auch Fünfter werden können. Aber das ist nicht passiert."

"Trotzdem bin ich sehr stolz darauf, was wir erreicht haben und was ich erreicht habe. 110 Punkte holt man mit AlphaTauri nicht so oft, von daher hatte ich in dieser Saison viel Spaß", so Gasly.

Was das kommende Jahr für ihn und sein Team bereithält, weiß er aber nicht: "Es könnte gleich sein, es könnte besser sein, es könnte schlechter sein. Aber am Ende des Tages freue ich mich einfach, das Team so performen zu sehen, denn das gibt mir Hoffnung für das kommende Jahr."

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