• 11. September 2021 · 09:37 Uhr

Aston Martin relativiert Rücktrittsgerüchte um Sebastian Vettel

"Wir mögen Seb, und Seb mag uns", sagt Aston-Martin-Teamchef Otmar Szafnauer und kündigt eine baldige Fahrerbekanntgabe für 2022 an

(Motorsport-Total.com) - Glaubt man Otmar Szafnauer, dem Teamchef von Aston Martin, dann wird Sebastian Vettel demnächst seinen Vertrag verlängern und auch 2022 Formel 1 fahren. Das galt zuletzt ja nicht mehr als in Stein gemeißelt, seit die Plattform 'F1-Insider.com' das Gedankenspiel in den Raum gestellt hat, dass der 34-Jährige auch zurücktreten könnte.

Sebastian Vettel (Aston Martin) in der Box

Sebastian Vettel: Noch herrscht keine Klarheit über seine Zukunft Zoom Download

Dagegen spricht, wie auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de im Donnerstags-Livestream analysiert wurde, dass es verdächtig ruhig um mögliche Vettel-Nachfolger bei Aston Martin ist. Nyck de Vries würde als Mercedes-Junior zwar grundsätzlich passen. Aber das Profil eines viermaligen Weltmeisters bringt der Niederländer für die prestigeträchtige Marke nicht mit.

Auf die konkrete Frage, ob neben Vettel auch noch andere Fahrer für 2022 auf dem Radar sind, antwortet Szafnauer weiterhin schwammig. Man werde "bald" eine Bekanntgabe machen. Und er ergänzt: "Wir mögen Seb. Und Seb mag uns."

Worauf dann noch gewartet werden muss, das hängt mutmaßlich an der Formulierung von Vettels Vertrag und am Mechanismus, wie die Option aktiviert wird. Auch darüber ranken sich im Paddock Spekulationen. Muss Aston Martin das Okay für ein weiteres Jahr geben? Liegt der Ball bei Vettel selbst? Oder wird die Option automatisch getriggert, wenn keine der beiden Seiten vorher aussteigt?


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Vettel hat am Donnerstag nicht den Eindruck erweckt, als sei seine Zukunft unklar. Frage an Szafnauer: Wie sicher kann er sich seiner Sache sein? "Ziemlich", antwortet er. "Wir wollen, dass Seb bleibt." Und er wiederholt: "Er mag das Team."

"Wir befinden uns jetzt in einem Zeitfenster, wo wir darüber reden und die Details für nächstes Jahr klären müssen. Das Zeitfenster ist nicht groß. Wir werden es also bald wissen", versichert Szafnauer.

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