• 02. September 2021 · 09:12 Uhr

Frederic Vasseur: "Es gibt keinen anderen Fahrer wie Kimi"

Alfa-Romeo-Teamchef Frederic Vasseur verabschiedet Kimi Räikkönen mit warmen Worten aus der Formel 1: "War ein Vergnügen, mit ihm zu arbeiten"

(Motorsport-Total.com) - Alfa-Romeo-Teamchef Frederic Vasseur hat Kimi Räikkönen nach dessen gestriger Rücktrittsankündigung verbal geadelt: "Es gibt da draußen keinen anderen Fahrer wie Kimi Räikkönen", sagt der Franzose über seinen Piloten, der seit 2019 für den Rennstall aus Hinwil fährt, in dem er 2001 auch seine Formel-1-Karriere begonnen hatte.

Alfa Romeos Frederic Vasseur, Kimi Räikkönen und Beat Zehnder feiern den 300. Grand Prix des Finnen in der Formel 1 beim Monaco-GP 2019

Frederic Vasseur, Kimi Räikkönen und Beat Zehnder feiern 2019 den 300. GP Zoom Download

"Seine Präsenz, sein Charisma und seine einzigartige Einstellung, gepaart mit dem angeborenen Können, das dieses Team dazu veranlasste, ihm 2001 eine Chance zu geben, haben ihn in einer Weise zu einer Legende unseres Sports gemacht, die Zahlen und Statistiken nur schwer vermitteln können", so Vasseur.

Er betont: "Es war ein Vergnügen, in diesen Jahren mit ihm zu arbeiten, und ich glaube, ich spreche im Namen aller bei Alfa Romeo, von der Werkstatt in Hinwil bis zur Garage hier in Zandvoort, wenn ich sage, dass ein Fahrer wie Kimi einige unauslöschliche Seiten der Geschichte unseres Teams und unseres Sports geschrieben hat."

Kimi Räikkönen war 2001 nach nur 23 Autorennen in seiner Karriere zu seinem Formel-1-Debüt mit Sauber gekommen und holte gleich in seinem ersten Rennen den sechsten Platz. Nach Stationen bei McLaren, Ferrari und Lotus (und wieder Ferrari) kehrte er mit 21 Siegen, 18 Polepositions und einem WM-Titel im Gepäck wieder nach Hinwil zurück, wo er seit 2019 fährt.


Interview: 20 Jahre Kimi Räikkönen in der Formel 1

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Drei vierte Plätze hat er für das Team als Bestleistung in den Büchern stehen.

Auch Teamkollege Antonio Giovinazzi, der seit drei Jahren an der Seite des Finnen fährt, verabschiedet ihn mit warmen Worten: "In der Geschichte der Formel 1 hast du eine Marke hinterlassen wie nur wenige andere. Ich werde immer dankbar dafür sein, dass ich das Privileg hatte, dein Teamkollege zu sein. Danke, Maestro."

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