• 01. September 2021 · 11:55 Uhr

"So gefährlich wie möglich": So wurde Zandvoort umgebaut

Zandvoort-Doku im Video: Streckendesigner Jarno Zaffelli erklärt, mit welchen Vorgaben und mit welcher Philosophie er an den Umbau herangegangen ist

(Motorsport-Total.com) - Wenn die Formel 1 am kommenden Wochenende erstmals seit 1985 wieder ein Rennen in Zandvoort fährt, findet das auf einer im Vergleich zu damals umgebauten Strecke statt. Zentrales Merkmal des Umbaus ist die Transformation der Zielkurve in eine Steilwand mit einem "Banking" von 18 Grad. Das ist doppelt so steil wie etwa in Indianapolis.

Foto zur News: "So gefährlich wie möglich": So wurde Zandvoort umgebaut

Die neue Steilkurve ist das Herzstück des Streckenumbaus in Zandvoort Zoom Download

Eine Videodokumentation beschäftigt sich nun mit dem Entstehungsprozess des Umbaus. Streckendesigner Jarno Zaffelli, Gründer und CEO von Dromo Circuit Design, spricht darin über die Philosophie, die hinter der Neugestaltung von Zandvoort steht - und verrät, wie mutig er und sein Team an die Aufgabe herangegangen sind.

"Wir wünschen uns doch Strecken, die als so gefährlich wie möglich wahrgenommen werden", sagt Zaffelli in der Dokumentation, die unter anderem im Videobereich von Motorsport-Total.com, Formel1.de und Motorsport.com zu sehen ist. "Wenn du dich nur von der Sicherheit treiben lässt, baust du keine echte Rennstrecke. Dann baust du einen Parkplatz und Auslaufzonen."

"Du musst dich davon treiben lassen, wie eine Strecke gefahren wird, was das Gefühl beim Fahren ist, welches Feedback kommt. Erst dann musst du dich darum kümmern, die Strecke nach objektiven Kriterien sicher zu machen. Aber dabei hilft die FIA. So konnten wir uns auf die Strecke selbst und auf ihr Design konzentrieren."


Zandvoort-Doku: "So gefährlich wie möglich"

Video wird geladen…

Jarno Zaffelli, der Chefarchitekt des Zandvoort-Umbaus, erklärt, mit welcher Philosophie er an das Projekt herangegangen ist. Weitere Formel-1-Videos

Zaffelli betont, er habe versucht, die "Seele einer bestehenden Strecke zu verbessern" - auch, weil der konkrete Auftrag der Eigentümer lautete: "Tut, was ihr tun müsst. Wir wollen einen Achterbahneffekt." Darauf habe er geantwortet: "Okay. Wir sind die Richtigen dafür. Wir machen das!"

Wie Zaffelli und sein Team an die Aufgabe herangegangen sind, wie schwierig die Umbauarbeiten insbesondere der Steilkurve in der Praxis waren und was die Formel 1 beim Grand Prix der Niederlande 2021 erwartet, das gibt's in voller Länge in dem spannenden Video (in englischer Sprache) zu sehen.

Fotos & Fotostrecken
Foto zur News: Die erfolgreichsten Fahrer der aktuellen Formel-1-Teams
Die erfolgreichsten Fahrer der aktuellen Formel-1-Teams
Foto zur News: Designs alternative F1-History: Was wäre wenn ..?
Designs alternative F1-History: Was wäre wenn ..?

Foto zur News: Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2024
Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2024

Foto zur News: Montreal: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Montreal: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

Foto zur News: F1: Grand Prix von Kanada (Montreal) 2024
F1: Grand Prix von Kanada (Montreal) 2024
Sonntag
Folge Formel1.de
Videos
Foto zur News: Hätte McLaren Norris besser draußen gelassen?
Hätte McLaren Norris besser draußen gelassen?
Foto zur News: So wird die Formel 1 ab 2026!
So wird die Formel 1 ab 2026!

Foto zur News: Wird Ocons Dummheit zur Chance für Mick?
Wird Ocons Dummheit zur Chance für Mick?

Foto zur News: Würde Ferrari Hamilton am liebsten loswerden?
Würde Ferrari Hamilton am liebsten loswerden?
f1 live erleben: hier gibt's tickets
Spanien
Barcelona
Hier Formel-1-Tickets sichern!

Österreich
Spielberg
Hier Formel-1-Tickets sichern!

Großbritannien
Silverstone
Hier Formel-1-Tickets sichern!
Formel1.de auf Facebook

Werde jetzt Teil der großen Community von Formel1.de auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über die Formel 1 und bleibe auf dem Laufenden!

Anzeige Unser Formel-1-Shop bietet Original-Merchandise von Ferrari Racing Teams und Fahrern - Kappen, Shirts, Modellautos und Helme von Charles Leclerc und Carlos Sainz