• 03. Januar 2021 · 09:48 Uhr

Für Mick Schumacher und Co.: Ferrari erweitert Rolle von Jock Clear

Jock Clear hat bereits mit Formel-1-Weltmeistern wie Michael Schumacher oder Jacques Villeneuve gearbeitet - Diese Erfahrung möchte Ferrari noch besser nutzen

(Motorsport-Total.com) - Mick Schumacher darf bei seinem Debüt in der Formel 1 auch auf die Unterstützung von Jock Clear zählen. Der Brite, der in seiner langen Karriere unter anderem 1997 Renningenieur von Weltmeister Jacques Villeneuve war, ist seit 2015 in Diensten von Ferrari und bekommt in diesem Jahr ein neues Aufgabenfeld.

Jock Clear

Jock Clear steht in diesem Jahr auch dem Ferrari-Nachwuchs zur Verfügung Zoom Download

Clear stand Charles Leclerc bereits seit 2019 als Fahrer-Coach zur Verfügung, und nun verrät Teamchef Mattia Binotto: "Wir würden ihn als Fahrer-Coach gerne noch mehr einbinden - nicht nur für Charles, sondern im Hinblick auf die Zukunft auch für unsere jungen Piloten, die wir in der Ferrari Driver Academy haben."

Man habe Ende des vergangenen Jahres Gespräche mit Clear geführt und sei dabei zu der Entscheidung gekommen, dessen Aufgabenfeld zu erweitern. Clear wird unter anderem mit Schumacher zusammenarbeiten, der in diesem Jahr in die Formel 1 aufsteigt und für das Ferrari-Kundenteam Haas an den Start gehen wird.


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"Aber wir haben weiterhin junge Fahrer, die in der Formel 2 antreten - zum Beispiel Robert Schwarzman", erinnert Binotto und ergänzt: "Und dann ist da noch Callum Ilott, der [2021] unser Testfahrer sein wird. Er wird im Simulator sitzen und an Trainings teilnehmen." Clear soll in Zukunft all diesen Ferrari-Fahrern zur Verfügung stehen.

"Die Rolle von Jock wird es sein, all diesen Fahrern dabei zu helfen, sich als Fahrer weiterzuentwickeln und alles aus ihrem Potenzial herauszuholen", verrät Binotto und ergänzt: "Er schaut sich ihre Linien an, wie sie in einer Kurve bremsen, beschleunigen und auf die Reifen achten."

Clear arbeitete in der Vergangenheit übrigens auch schon mit Micks Vater Michael Schumacher zusammen. Als der Rekordweltmeister zwischen 2010 und 2012 insgesamt drei Jahre für Mercedes fuhr, stand auch Clear dort unter Vertrag.

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