• 05. Dezember 2020 · 11:39 Uhr

Kevin Magnussen: Ich muss echt meinen Hut vor Romain ziehen!

Kevin Magnussen schildert, wie er den Unfall von Romain Grosjean erlebt hat, und sagt, dass es sich nicht richtig anfühlte, danach weiterzufahren

(Motorsport-Total.com) - Für die Fahrer war der Unfall von Romain Grosjean in Bahrain nur schwer mitanzusehen. Die meisten hatten ihn zunächst gar nicht mitbekommen, weil der Unfall hinter ihnen passiert war. Auch sein Teamkollege Kevin Magnussen hatte den Zwischenfall zunächst nicht gesehen, als er jedoch auf Kurve 8 zufuhr, musste er mit dem Schlimmsten rechnen.

Romain Grosjean, Kevin Magnussen

Kevin Magnussen machte sich große Sorgen um seinen Teamkollegen Zoom Download

"Ich konnte das ganze Feuer und den Rauch sehen. Und ich dachte, wenn das Feuer so groß ist, muss es den Benzintank erwischt haben. Und dafür muss der Unfall schon enorm gewesen sein", schildert der Däne seine Sicht der Dinge. "Ich fing an, mir Sorgen zu machen, aber das Team sagte mir, dass er aus dem Auto gestiegen ist. Das war beruhigend."

Während der Unterbrechung in der Boxengasse konnte Magnussen dann die Replays sehen. "Das sah schrecklich aus", sagt er und fing an, sich erneut Sorgen zu machen. Denn obwohl Grosjean aus dem Auto gestiegen war, musste es nicht heißen, dass auch alles mit ihm in Ordnung war.

"Ich hatte selbst schon einen großen Einschlag und konnte dabei spüren, dass es nicht viel mehr benötigt, um bei mir innere Probleme zu verursachen - selbst wenn du so davonlaufen kannst." Daher sei die Zeit der Unterbrechung für ihn nicht die angenehmste gewesen.


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Zudem musste Magnussen wie die 19 anderen Fahrer wenig später wieder in sein Auto steigen und weiterfahren. Heute sagt er: "Das fühlte sich nicht richtig an. Du wachst aus deiner Traumwelt auf, in der du denkst, dass nichts passieren kann. Und dann siehst du so einen Unfall und es wird Realität. Gleich danach wieder ins Auto zu steigen, fühlte sich nicht richtig an."

Nach dem Rennen fuhr der Haas-Pilot gleich zu seinem Teamkollegen und war überrascht, wie gut drauf er war: "Sein Spirit ist unglaublich. Nach all dem, was er durchgemacht hat, geht er sehr gut und reflektiert damit um. Er ist wirklich stark", sagt er.

Schon wenige Stunden nach dem Rennen habe er mit Magnussen darüber gesprochen, wieder zurück ins Auto zu steigen. "Ich muss meinen Hut davor ziehen."

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