• 14. August 2020 · 09:52 Uhr

Daniel Ricciardo: Bei Podium muss sich Abiteboul tätowieren lassen!

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul muss sich ein Tattoo stechen lassen, sollte Daniel Ricciardo auf dem Podest landen: Das Motiv würde der Australier aussuchen

(Motorsport-Total.com) - Lando Norris hat eines, Charles Leclerc sogar zwei - und Renault keines. Die Rede ist von Podestplätzen in der Formel-1-Saison 2020. Dank der schwächelnden Ferraris scheint die Chance auf ein Treppchen für Mittelfeld-Teams wie McLaren, Renault oder Racing Point so groß wie nie zu sein, doch bei den Franzosen wollte es bislang nicht klappen (Formel 1 2020 live im Ticker).

Daniel Ricciardo

Gut zu sehen: Daniel Ricciardo besitzt am Arm schon einige Tattoos Zoom Download

"Ich würde lügen, wenn ich nein sage", antwortet Daniel Ricciardo auf die Frage, ob er enttäuscht ist, dass in diesem Jahr noch kein Podest für ihn herausgesprungen ist. Das Potenzial ist durchaus vorhanden, wie Startplatz fünf in der Qualifikation von Silverstone gezeigt hat.

"Ich möchte wieder dort oben stehen und meinen Pokal von einem Roboter geliefert bekommen oder was auch immer sie jetzt machen", so der Australier. "Ich vermisse das. Und ich werde mit Sicherheit eine Strafe bekommen, weil ich aus meinem Schuh trinken werde, aber das ist es mir wert."

Ricciardo kündigt also schon den nächsten Shoey an, sollte er wieder einmal auf das Podest kommen. Das wird dann jedoch nicht der einzige Spaß für ihn bleiben. Denn sollte er wirklich unter die besten Drei kommen, dann gewinnt er auch eine Wette gegen seinen Teamchef Cyril Abiteboul. Der Einsatz: Kommt Ricciardo auf das Podest, muss sich Abiteboul ein Tattoo stechen lassen.

Cyril Abiteboul

Cyril Abiteboul könnte bald sein erstes Tattoo bekommen Zoom Download

"Ich glaube, er sucht Ort und Größe aus, aber ich bestimme das Design", meint Ricciardo. "Das klären wir noch, aber es ist ein Tattoo und er hat noch keins, also ist das für ihn eine große Sache."

Welches Motiv es am Ende sein soll, weiß der Renault-Pilot noch nicht. "Das wird eine spontane Sache sein", sagt er. "Es muss irgendetwas Lustiges sein. Wenn er drauf schaut, dann schüttelt er den Kopf und sagt: 'Ah, ich erinnere mich an diese Zeiten ...'"

Dass es 2020 noch passieren könnte, will Ricciardo nicht ausschließen. Der fünfte Startplatz vor einer Woche sei echt gewesen, genau wie Platz vier im ersten Silverstone-Rennen. "Das wird jedes Wochenende so sein. Vielleicht sind die Top 5 etwas weit hergeholt, aber wir haben definitiv bewiesen, dass wir ein Auto für Q3 haben. Wir sind nur nicht in Q3, wenn wir einen Fehler machen."

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