• 21. Juni 2020 · 11:42 Uhr

Gil de Ferran: "Ricciardo passt gut zu McLaren"

Der ehemalige McLaren-Sportdirektor Gil de Ferran sieht in Daniel Ricciardo und McLaren eine erfolgsversprechende Kombination - "Daniel ist sehr schnell"

(Motorsport-Total.com) - Sein erstes Jahr bei Renault war für Daniel Ricciardo von wenig Erfolg gekrönt. Dass sich der Australier für einen Wechsel zu McLaren zum Ende dieser Formel-1-Saison entschieden hat, nachdem dort durch Carlos Sainz' Weggang zu Ferrari ein Cockpit frei geworden war, überraschte deshalb nur wenig.

Daniel Ricciardo

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Die Erwartungen sind sowohl bei Ricciardo als auch bei McLaren groß. Der ehemalige Sportdirektor Gil de Ferran ist jedenfalls überzeugt, dass diese Kombination alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit erfüllt, wie er im Gespräch mit dem brasilianischen TV-Sender 'Globo Esporte' verrät.

"Meine Meinung ist eine persönliche, aber Daniel ist sehr schnell, hat schon gewonnen und ist um die Weltmeisterschaft gefahren", sagt de Ferran. "Dieser Tage bin ich etwas weiter weg, sodass schwer zu wissen ist, was Andreas Seidl beabsichtigt. Aber ich kenne Zak Brown gut, ich habe viel mit ihm gearbeitet und denke, dass Ricciardo passt."


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Zwar könne man sich dessen im Vorhinein nie hundertprozentig sicher sein, "aber ich denke, Daniel wird gut ins Team passen". Zuvor wird Ricciardo aber noch die letzte Rennen für Renault bestreiten, und das in einer Formel-1-Saison, die im Zuge der Corona-Pandemie ganz anders ablaufen wird als geplant.

Der überarbeitete Formel-1-Kalender sieht aktuell acht Grands Prix in Europa vor. Weitere Termine außerhalb Europas wurden noch nicht fixiert. De Ferran findet, dass die Eigentümer von Liberty Media "unter den gegebenen Umständen ihr Bestes getan haben", um trotz Corona eine Saison auf die Beine zu stellen.

Der Ex-Rennfahrer, der aktuell McLarens IndyCar-Projekt leitet, hat jene Staaten, in denen der Rennsport bereits wieder begonnen hat, genau beobachtet und hält fest: "Nascar hat bereits einige Rennen absolviert, auch wir sind bereits eines gefahren und die Resonanz in den Vereinigten Staaten war positiv."

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