• 21. Februar 2020 · 12:31 Uhr

Mercedes-Kopie: Grosjean kann Racing Point verstehen

Romain Grosjean hält es für eine gute Idee von Racing Point, das schnellste Auto zu kopieren - DAS-System eine clevere Innovation, die den Vorteil der Topteams zeigt

(Motorsport-Total.com) - Racing Point hat für sein neues Auto viel Gegenwind bekommen, weil der RP20 auffällig viele Gemeinsamkeiten mit dem Vorjahres-Mercedes besitzt, sodass er scherzhaft schon als "rosafarbener Mercedes" bezeichnet wird. Doch Romain Grosjean hält diese Vorgehensweise für "keine schlechte Idee".

Sergio Perez

Racing Point fiel in dieser Woche durch die Ähnlichkeit zu Mercedes auf Zoom Download

"Warum sollte man das nicht tun?", sieht der Franzose kein Problem darin. "Sie hatten das schnellste Auto im vergangenen Jahr. Sie hatten einen so großen Vorsprung, dass man das Risiko eingehen kann, dass das Mittelfeld das Niveau nicht erreichen wird", sagt er.

Ob die Vorgehensweise richtig oder falsch sei, will er aber nicht beantworten. Sein Haas-Team steht auch immer wieder in der Kritik - interessanterweise vor allem von Racing Point -, weil man viele Teile von Ferrari übernimmt und daher auch als B-Ferrari bezeichnet wird. "Ich denke aber nicht, dass es eine schlechte Idee ist."

Racing Point hatte an den ersten beiden Testtagen (Hier im Liveticker) starke Zeiten abgeliefert und war an beiden Tagen das zweitschnellste Auto. Doch noch will keiner etwas in die Zeiten hineininterpretieren. "Die sagen nicht viel aus", winkt Grosjean ab.


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Ein anderes Thema, das gestern für Aufsehen sorgte, war das Lenksystem DAS von Mercedes. "Das ist sehr clever, sehr beeindruckend", findet Grosjean, sieht darin aber auch ein Problem der Formel 1: "Es gibt keine Chance, dass ein Mittelfeld-Team das machen wird. Es zeigt wieder einmal den Unterschied zwischen diesen Teams und den anderen."

Trotzdem hält er die Innovation für schlau. "Ich wusste nicht einmal, dass man so ein Teil designen kann. Ich hätte vermutlich Angst, dass ich das Lenkrad irgendwann in der Hand halten würde", sagt er.

Bei dieser Gelegenheit schlägt der Haas-Pilot eine aktive Aufhängung vor. "Jeder kann damit spielen und muss nicht ein so sehr, sehr kompliziertes und teures System nutzen. Aber trotzdem: Großartiger Job von Mercedes. Sie haben clevere Ideen."

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