• 18. Februar 2020 · 11:34 Uhr

Formel-1-Test Barcelona: Kubica mit erster Ausfahrt für Alfa Romeo

Robert Kubica darf gleich für seinen neuen Arbeitgeber ran: Bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona steuert er den Alfa Romeo C39

(Motorsport-Total.com) - Ein Testfahrer hat in der modernen Formel 1 fast nichts mehr zu tun. So lautet eine gängige These in Zeiten von sehr eingeschränkten Testfahrten. Für Robert Kubica gilt sie aber nicht: Der Pole, vergangenes Jahr noch Stammpilot bei Williams, darf unmittelbar nach seinem Wechsel zu Alfa Romeo sogar als Erster in den Neuwagen für 2020 steigen.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen beim Alfa-Shakedown: Als nächstes ist Robert Kubica dran Zoom Download

Nachdem Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen vor wenigen Tagen den Shakedown im Alfa Romeo C39 absolviert hat, obliegt es Testfahrer Kubica, das Fahrzeug zum Auftakt der dreitägigen Probefahrten in Barcelona zu bewegen. Kubica bekommt den Vormittag, ehe am Nachmittag Räikkönen-Teamkollege Antonio Giovinazzi erstmals ans Lenkrad darf.

Ob Kubica anschließend noch einmal zum Zuge kommt, ist noch unklar. Den Rest der ersten Testwoche teilen sich nämlich die beiden Stammfahrer auf. Für die zweite Woche hat Alfa Romeo noch keinen "Fahrplan" veröffentlicht.

Kubicas Fazit zum Comeback 2019

Und weil Testfahrten während der Saison verboten sind, kann Kubica höchstens nach Saisonende oder im Freitagstrainings wieder Fahrpraxis im C39 sammeln - oder natürlich virtuell im Simulator.

Kubica, der dieses Jahr parallel zu seinem Formel-1-Engagement bei Alfa Romeo im BMW-Kundenteam ART in der DTM Rennen bestreiten wird, schließt übrigens eine Rückkehr als Grand-Prix-Stammfahrer nicht aus: "Es ist möglich", sagt er selbst.


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"Es kann aber ebenso gut sein, dass das Rennen in Abu Dhabi [2019] mein letztes in der Formel 1 war. Deshalb antworte ich realistisch und clever: Vor fünf, sechs Jahren hätte niemand gedacht, dass ich zurückkehren würde. Ich habe es aber nie ausgeschlossen. Und ich kam tatsächlich zurück."

Sein Comeback mit Williams wolle er nicht missen, obwohl er mit dem völlig unterlegenen FW42-Mercedes meist meilenweit hinterherfuhr. "Das Leben kann schon hart sein", sagt Kubica. "Insgesamt aber war es das wert, glaube ich. Es war kein einfaches Jahr, hat mir aber viel gegeben." Und jetzt knüpft Kubica im Alfa-Cockpit daran an.

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