• 17. Oktober 2019 · 08:23 Uhr

Kimi Räikkönen: "Würde es nicht noch mal machen wollen"

Formel-1-Fahrer Kimi Räikkönen ist im Alter von nun 40 Jahren mit sich selbst im Reinen und sagt nach über 300 Grands Prix: "Ich würde nichts ändern"

(Motorsport-Total.com) - Das schelmische Grinsen trug Kimi Räikkönen schon im Gesicht, als er im Alter von nur 21 Jahren in der Formel 1 debütierte, damals sensationell nach nur 23 Autorennen. Heute, an seinem 40. Geburtstag, kann der so schweigsame Finne auf über 300 Grands Prix zurückblicken, auf den WM-Titelgewinn 2007 mit Ferrari und insgesamt 21 Siege in der Formel 1. Zeit für eine Rückschau? Nicht für Räikkönen!

Kimi Räikkönen

Formel-1-Fahrer Kimi Räikkönen: Am Donnerstag wurde er 40 Jahre alt Zoom Download

Er sei mit sich selbst im Reinen, betont der Ex-Champion und meint bei 'Sky': "Ich würde es nicht noch einmal durchmachen wollen. Ich freue mich, eher am Ende meiner Laufbahn zu sein." Vorbei ist es mit Räikkönen und der Formel 1 aber noch nicht: Bei Alfa Romeo steht der Publikumsliebling noch bis zum Ende der Saison 2020 unter Vertrag. Was danach kommt, ist offen.

Eine Fortführung seiner Laufbahn etwa schließt Räikkönen nicht aus, obwohl er gerade 40 geworden ist. "So alt fühle ich mich gar nicht", erklärt er. "Im Kopf fühle ich mich noch jung, und nur darauf kommt es an." Trotzdem würde er einem Gespräch mit seinem früheren Ich, dem Formel-1-Rookie Räikkönen im Jahr 2001, wohl einfach aus dem Weg gehen. Er hätte sich selbst "nichts" zu sagen. "Ich würde nicht mit ihm sprechen", so Räikkönen.


Fotostrecke: Karriere-Meilensteine: Kimi Räikkönen

Das passt zu seiner Art, sich nicht mit dem Konjunktiv herumzuschlagen, sondern im Hier und Jetzt zu leben. Deshalb hege er auch keine Zweifel zu seiner eigenen Rennkarriere, wie er sagt. "Ich bedauere gar nichts und habe überhaupt nicht das Bedürfnis, etwas daran zu ändern."

"Na klar: Manches könntest du im Nachhinein besser, aber auch schlechter machen. Ich habe jedenfalls bei nichts ein schlechtes Gefühl, sonst wäre ich heute nicht hier", erklärt Räikkönen. "Ich gehe immer meinen eigenen Weg."

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