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Formel 1 Monza 2019: Der Samstag in der Chronologie

Formel-1-Ticker zum Nachlesen: +++ "No Show": Q3-Stars verpassen letzte Runde +++ Lewis Hamilton unterstellt Ferrari Absicht +++

20:18 Uhr

Keine Strafe für Vettel

Die Sportkommissare haben entschieden: Es gibt keine Strafe im Fall Sebastian Vettel!

Beanstandet wurde eine Szene aus Q3, in der Vettel mit vier Rädern neben der Strecke zu sein schien. Das war um 15:56 Uhr, nicht - wie ursprünglich und fälschlicherweise von der FIA angegeben - um 15:43 Uhr, was einen Q2-Verstoß vermuten ließ.

Die "Anklage" wurde jedoch fallengelassen. Begründung: Man konnte nicht zweifelsfrei klären, ob Vettel wirklich mit allen vier Rädern komplett jenseits der weißen Linie gewesen sei. "Von oben betrachtet könnte ein Vorderrad noch in Kontakt mit der Linie gewesen sein", heißt es in einem Statement der Sportkommissare. Getreu dem Motto "im Zweifel für den Angeklagten" folge daher keine Sanktion.


20:06 Uhr

Rosberg gelobt Besserung

"Von nun an werde ich meinen Ton etwas ändern ..."

Hoppla! Nico Rosberg beschäftigt die Verstappen-Villeneuve-Nummer offenbar mehr, als wir alle dachten. In seinem neuen Video jedenfalls befasst er sich gleich zu Beginn ausführlich damit, dass er für seine Aussagen Kritik hat einstecken müssen!

Aber sieh und hör einfach selbst:


19:59 Uhr

Und wie war das bei Bottas?

Eine Frage beschäftigt uns schon seit dem Unfall von Kimi Räikkönen in Q3: Ist Valtteri Bottas rechtzeitig über die Linie gekommen oder nicht? Angesichts des folgenden Durcheinanders beim letzten Versuch in Q3 eine entscheidende Frage, denn Bottas hat bekanntlich keine weitere Rundenzeit gesetzt. Wenn also die erste nicht zählen würde, hätte er keine in Q3. Und Racing Point will Beweise dafür haben, dass Bottas eben nicht rechtzeitig über der Linie war ...

Letzteres ist übrigens auch das Szenario, wie es zunächst von der offiziellen Formel-1-Zeitnahme erstellt wurde. Dort tauchte Bottas nach dem Fallen der roten Flaggen nicht mit einer Rundenzeit im Klassement auf, weil er die Ziellinie offenbar nicht rechtzeitig erreicht hatte.

Wie auch immer: Auch wenn es keine offizielle Untersuchung dazu gibt, die FIA schaut sich das noch einmal an, wie mein Kollege Adam Cooper herausgefunden hat. Man darf gespannt sein ...


19:48 Uhr

Lesermeinung: Rosbergs Kommentare sind ...

Seit seinem Rücktritt verbringt Nico Rosberg viel Zeit damit, das Geschehen in der Formel 1 zu kommentieren, auch auf seinem persönlichen YouTube-Kanal. Das wirft ihm Max Verstappen vor, unter anderem: Rosberg sei auf die Publicity aus, formuliere deshalb manche Kommentare bewusst scharf.

Und so denken die Leser über Rosberg als Formel-1-Experte:

"Nico Rosbergs 'reißerische' Thesen sollen wohl in erster Linie Aufmerksamkeit und damit werberelevante Klicks generieren. Ich glaube, dass er oft nicht das veröffentlicht, was er wirklich denkt, sondern das, mit dem er die meisten Reaktionen hervorrufen kann", meint SvenVillwock auf Twitter.

Dort schreibt CidDoktor dazu: "Ja, Nico Rosberg ist schon sehr hetzerisch. Man muss nur mal seinen YouTube-Content anschauen: Clickbait-Überschriften und -Thumbnails."


19:44 Uhr

Apropos Hamilton ...

Bleiben wir thematisch gerade mal bei Lewis Hamilton. Du hast sicher mitbekommen, wie er sich über die Schimpftirade von Max Verstappen gegen Nico Rosberg amüsiert und das auf Instagram gepostet hat. Dazu sagte Hamilton im Nachklapp außerdem: "Ich fand das wirklich witzig. Max ist überhaupt ein lustiger Kerl. Mich hat es einfach schier zerrissen, als ich das gesehen habe." Also, dass Verstappen Rosberg den "neuen Villeneuve" genannt hat.

Rosberg selbst verzichtete auf eine großangelegte Retourkutsche und sagte bei 'Sky' stattdessen, bezogen auf Verstappens Äußerung: "Das ist nicht notwendigerweise ein Kompliment. Er hat [meinen Kommentar] wohl nicht besonders gemocht."


19:34 Uhr

Und Hamilton mit dem Vorschlag des Tages

Auch Lewis Hamilton wurde vom Trödeln in Q3 überrascht, glaubt aber, die Rennleitung hätte diesem Treiben ganz einfach einen Riegel vorschieben können: "Vielleicht hätte man die Einheit verlängern sollen."

Jawohl, Lewis, klingt sinnvoll - nicht! Wer vier Minuten nach der Rotphase ungenutzt verstreichen lässt, um dann auf den letzten Drücker loszufahren (und dann nicht mehr rechtzeitig bei Start und Ziel zu sein), der wartet bestimmt bei einer noch zehn Minuten langen Einheit auch nur vier Minuten ab, um dann loszufahren. Finde den Fehler! ;-)

Zu Hamiltons Verteidigung sei gesagt: Die Formel-1-Fahrer werden direkt nach einer Einheit mit allen möglichen Fragen bombardiert, ohne vorher auch nur die Chance gehabt zu haben, sich über alle Fakten ausgiebig zu informieren, Wiederholungen anzusehen etc. Da rutscht sowas schnell mal raus ...


19:27 Uhr

Um welche Runde geht's eigentlich bei Vettel?

Das ist die große Frage, auf die derzeit auch die FIA (!) keine Antwort hat. Die Uhrzeit zum angeblichen Regelverstoß wird mit 15:43 Uhr angegeben, also für Q2. Sebastian Vettel war aber in Q3 prominent neben der Strecke - oder vielleicht noch gerade so innerhalb der Track Limits. Wofür er nun bei den Sportkommissaren sitzt, kann derzeit nicht bestätigt werden - weil die Sportkommissare gerade eine Anhörung haben (Vettel) und für die FIA somit nicht ansprechbar sind.

Und nein, das ist kein Witz! Wir warten auf Auskunft der Offiziellen ...


19:21 Uhr

Dicke Luft bei Ferrari?

Die Stimmung bei Ferrari ist trotz der Pole-Position von Charles Leclerc angespannt. Denn: Das Qualifying lief zumindest für Sebastian Vettel nicht nach Plan. Er berichtet: "Ich war im ersten Versuch [in Q3] der Windschattengeber und hätte nicht auch im zweiten Versuch vorne sein sollen." Das ist als Kritik an Leclerc zu verstehen, der Vettel in der zweiten Runde Windschatten hätte bieten sollen. "Ich hatte eben keinen Windschatten", sagt Vettel zerknirscht. "Das ist der Unterschied zwischen Pole und nicht Pole", oder in seinem Fall eben P4.

Leclerc wiederum meint, aufgrund des Durcheinanders in Q3 habe er "nicht sehr viel mehr" tun können, als zunächst hinter Vettel zu fahren. "Er hatte mich im Chaos überholt, weil es eng wurde mit der Zeit. Dann blieb ich bis zur letzten Gerade hinter ihm, bis ich eine Anweisung per Funk bekam, ihn zu überholen. Das habe ich dann gemacht."

"Da war es aber schon zu eng", meint Vettel. "Die Session war zu Ende. Ich konnte meine Runde nicht mal anfangen. Damit kann ich also nicht zufrieden sein."

Fortsetzung folgt ...

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