Formel-1-Newsticker

Formel 1 Australien 2019: Das Rennen in der Chronologie

Formel-1-Live-Ticker zum Nachlesen: +++ Vettel ratlos nach Ferrari-Pleite +++ Deshalb gab's Stallregie gegen Leclerc +++ Bottas' gepiepter Funkspruch an die Kritiker +++

11:53 Uhr

So erklärt Ferrari die Stallregie pro Vettel

Ferrari-Neuling Charles Leclerc durfte Sebastian Vettel nicht überholen. Das wurde per Funkspruch besiegelt, nachdem Leclerc beim Kommandostand nachgefragt hatte. Nun erklärt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, weshalb der interne Platztausch nicht erlaubt war: "Wir wollten zehn Runden vor dem Ende kein Risiko mehr eingehen, daher entschieden wir uns dazu, die Positionen zu halten, die Autos ins Ziel zu bringen und Punkte zu holen."

Es sei "keine schwierige Entscheidung" gewesen, die Stallregie auszugeben, sagt Binotto weiter. "Die Fahrer kämpften ja nicht um den ersten Platz. Ins Ziel kommen und Punkte holen, das hatte heute Priorität. Denn manchmal, wenn du im Rennen nicht zu den Besten zählst, ist es einfach nur wichtig, Punkte mitzunehmen."

21:27 Uhr

Guten Abend!

Wir haben lange darauf gewartet, aber hier ist es nun endlich: Unser Analyse-Video zum Grand Prix von Australien. Damit verabschieden wir uns für heute aus dem Live-Ticker - bis morgen!


13:51 Uhr

Statistik: Verstappen zieht mit Weltmeistern gleich

Max Verstappen kommt nach P3 in Melbourne bereits auf 23 Podestplätze in der Formel 1. Damit hat er in der ewigen Bestenliste mit den beiden Formel-1-Weltmeistern James Hunt und Jacques Villeneuve gleichgezogen. Aber: Verstappen ist zum jetzigen Zeitpunkt jünger als Hunt oder Villeneuve bei ihrem jeweils ersten Formel-1-Rennen! Die Zeit arbeitet also weiter für den 21-jährigen Verstappen.

Weitere Statistiken findest Du in unserer Formel-1-Datenbank!


13:38 Uhr

Kwjat ist stolz auf "einen der schwierigsten Punkte"

Toro-Rosso-Fahrer Daniil Kwjat kam bei seinem Comeback-Rennen für das Team auf P10 ins Ziel und holte damit einen WM-Zähler. Ganz nebenbei hielt er Pierre Gasly im Red Bull hinter sich. "War kein einfaches Rennen", sagt der Russe. "Es ist einer der schwierigsten Punkte, die ich je verdient habe. Aber es war auch sehr zufriedenstellend. Wir hatten schließlich das gesamte Rennen über ein schnelleres Auto hinter uns. Das ist sehr ermutigend für das Team. Wir können Positives aus diesem Rennen mitnehmen."


13:19 Uhr

Hamilton: Schaden schon zu Beginn eingefangen

Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton sagt, er sei schon früh im Rennen mit einem beschädigten Fahrzeug unterwegs gewesen. Er habe gleich gespürt, dass der Silberpfeil nicht mehr ladenneu sei. "Ich verlor Abtrieb, ich verlor Anpressdruck hinten. Das war schon ziemlich früh, in Runde vier." Kurz nach dem Rennen gab Mercedes bekannt, Hamiltons Fahrzeug weise ein Loch im Unterboden vor dem linken Hinterrad auf. Doch wie groß der Einfluss dieser Beschädigung war und warum sie auftrat, sei noch unklar. "Das werden wir in den kommenden Tagen herausfinden", sagt Hamilton.

Er selbst sei sich nicht im Klaren darüber gewesen, dass der Unterboden beschädigt war. "Das konnte ich nicht nachvollziehen. Es fühlte sich aber etwas nicht richtig an. Du hast aber keine Zeit, dich damit aufzuhalten. Du musst mit dem arbeiten, was du hast", meint Hamilton. "Keine Ahnung, wo das herkam, denn ich hatte keinen Abflug drin. Aber der Schaden ereignete sich in Runde vier. Bis dahin konnte ich mit Valtteri [Bottas] mithalten, danach hatte ich Probleme mit dem Heck."


13:12 Uhr

Kein böses Blut nach Ferrari-Duell in Kurve 1

Charles Leclerc hat es auf der Außenbahn versucht, doch Sebastian Vettel blieb auf seiner Linie und ließ den Ferrari-Teamkollegen auf dem Randstein "verhungern". Hätte man das kurz nach dem Start ? zumal teamintern ? nicht besser handhaben können? Leclerc winkt ab: "Ich habe mit Seb gesprochen. Er hat mich [in dieser Szene] gar nicht gesehen. Ich befand mich wohl an einer schlechten Stelle für seinen Blickwinkel, mit den Spiegeln siehst du ohnehin kaum etwas. Er wollte Max [Verstappen] blockieren, der innen an ihm vorbei wollte ? und ich lag auf der Außenbahn, wo er mich nicht gesehen hat."


13:00 Uhr

Statistik: Mehr Überholmanöver als 2018 und 2017

Haben die Regeländerungen zur Formel-1-Saison 2019 das Überholproblem der Formel 1 gelöst? Aus der Cockpitperspektive hat sich das Hinterherfahren jedenfalls "leicht verbessert", wie Kevin Magnussen erklärt. "Bei den Wintertests hatte ich gedacht, es wäre kein Problem mehr. Es ist aber noch immer problematisch, aber es ist definitiv besser geworden."

Das zeigt sich auch an den Statistiken: Laut der Motorsport-Datenbank Forix gab es beim Auftaktrennen 2019 insgesamt zehn Überholmanöver. 2018 waren es fünf gewesen, 2017 nur zwei. Aus der Bilanz der vergangenen fünf Jahre sticht die Saison 2016 heraus, mit 26 Überholvorgängen im Australien-Grand-Prix.

In die Berechnung dieser Statistik gehen ausschließlich Positionswechsel ein, die nicht in der Startrunde oder aufgrund von Un- und Zwischenfällen passiert sind. Auch Überholvorgänge an den Boxen zählen nicht, sondern nur direkte Duelle auf der Rennstrecke.


12:54 Uhr

Kubica: "Panik" in der Startaufstellung beim Comeback

Robert Kubica wurde ganz schön nervös, als er in der Startaufstellung zu seinem Comeback-Rennen stand. Doch das hatte einen guten Grund: "Ich schob etwas Panik, weil ich nach dem Anhalten die Startampel nicht sehen konnte. Der Heckflügel des McLaren [von Carlos Sainz] verdeckte sie. Ich sah das erste Ampelpaar, nicht aber den Rest. Ich musste ein bisschen nach links, und das war ein kurzer Panik-Moment." Ähnliches hatte auch Red-Bull-Mann Pierre Gasly berichtet, der wie Kubica aus dem Hinterfeld losgefahren war. Von dort war der Sichtwinkel auf die Ampel offenbar zu flach.


12:44 Uhr

Warum bei Grosjean das Rad abfiel

Haas hat die Ermittlungen, weshalb Romain Grosjean in Melbourne im zweiten Jahr in Folge mit Radverlust stehenblieb, vorerst abgeschlossen. "Beim Boxenstopp gab es ein Problem [vorne links]", erklärt Teamchef Günther Steiner. "Da hat Romain sieben Sekunden verloren. Sein Rennen war also schon gelaufen, er hätte keine Punkte mehr geholt. Das Team hat das Rad noch festgekriegt, aber nach 15 Runden brach etwas, weil das Rad mit Gewalt aufgezogen worden war." Offenbar habe die Radmutter unter der Belastung nachgegeben, sagt Steiner.

Aber hatte Haas nicht extra Boxenstopps trainiert, damit genau das nicht mehr auftritt? Steiner: "Am Training lag es sicher nicht. Wir haben alles richtig gemacht. Das ist einfach passiert. Es liegt hinter uns. Jetzt müssen wir uns fragen, wie wir damit umgehen. Wechseln wir die Leute [beim Boxenstopp-Team] durch? Wir werden eine Lösung finden."

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