• 16. Februar 2019 · 12:06 Uhr

Sainz verteidigt neue Aero-Regeln: Müssen Liberty und Brawn vertrauen

McLaren-Pilot Carlos Sainz verweist darauf, den neuen Formel-1-Regeln für 2019, die das Überholen erleichtern sollen, eine Chance zu geben

(Motorsport-Total.com) - Danke der neuen Aerodynamik-Regeln für die Formel-1-Saison 2019 soll das in jüngster Vergangenheit fast nur noch mit der Überholhilfe DRS mögliche Überholen wieder einfacher werden. Kernidee der für diese Saison veränderten Regeln ist ein simpler gestalteter Frontflügel, der es ermöglichen soll, dass die Autos wieder dichter einander folgen können.

McLaren MCL34

Kernstück der neuen Regeln: Vereinfachter Frontflügel, hier am McLaren MCL34 Zoom Download

Ob sich die neuen Regeln in der Praxis bewähren, müssen die ersten Rennen zeigen. Der Saisonauftakt steigt am 17. März im australischen Melbourne. Der im Albert Park gelegene Stadtkurs war in den vergangenen Jahren alles andere als bekannt dafür, dass er für actionreiche Rennen mit zahlreichen Positionswechseln gut ist. Nach dem Australien-Grand-Prix stehen die Grands Prix von Bahrain (Sachir) und China (Schanghai) im Formel-1-Kalender 2019.

Während einige Experten vom durchschlagenden Erfolg der neuen Aero-Regeln noch nicht überzeugt sind, ist McLaren-Neuzugang Carlos Sainz einer derjenigen, die die neuen Regeln verteidigen. "Ich hoffe, sie helfen", sagt Sainz auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' und meint, dass man dem, was von Liberty oder Ross Brawn kommt, "vertrauen" müsse.


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Brawn, der im Gefüge der Formel-1-Besitzer Liberty Media als Motorsportchef der Kopf hinter dem neuen Reglement ist, wäre nicht geholfen, wenn man die Regeln verteufeln würde, bevor sie überhaupt im Renneinsatz waren, so Sainz.

"Natürlich entstehen dadurch etwas höhere Kosten für die Teams", weiß Sainz um einen der Nachteile des neuen Reglements. Er insistiert aber, den Neuerungen eine Chance zu geben: "Zu sagen, sie wären zwecklos, bevor man sie überhaupt getestet hat, wäre weder für mich noch für irgendjemand anderen gut." So glaubt der im Winter von Renault zu McLaren gewechselte Spanier, dass es "zwei, drei Rennen dauern wird, bis man erkennen kann, ob sie funktionieren oder nicht".

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