• 24. November 2015 · 22:17 Uhr

Strategiegruppe: Nein zu Alternativmotor für Formel 1 2017

Drei Hersteller haben Interesse bekundet, doch 2017 wird es nach aktuellem Stand der Dinge keine kostengünstige Alternative zu den aktuellen Hybridtriebwerken geben

(Motorsport-Total.com) - Eine kostengünstige Alternative für die teuren Hybridmotoren wird es in der Formel 1 so schnell wohl nicht geben. Bis Montagnachmittag hatten unabhängige Hersteller die Möglichkeit, mittels einer Einschreibung ihr Interesse am Bau eines 2,2-Liter-Biturbo zu bekunden. Ilmor, AER und Mecachrome reichten ihre Bewerbung fristgerecht ein. Der oder diejenigen Hersteller, die von der FIA grünes Licht bekommen, hätten ab 2017 das Motorenspektrum der Königsklasse bereichern sollen. So die Theorie.

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Bleiben die komplizierten Hybridantriebe (hier: Renault) bis auf Weiteres Standard? Zoom Download

Zumindest für 2017 ist dieses Thema aber wohl vom Tisch. Medienberichten zufolge bekam die Idee des Alternativmotors beim Treffen der Formel-1-Strategiegruppe am Dienstag keine Mehrheit. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, denn im Rahmen der Formel-1-Kommission und insbesondere vor dem FIA-Weltrat wird dieses Thema erneut aufgegriffen werden. Dass die Idee des Alternativmotors nicht bei allen ankommt, hatte sich aber bereits abgezeichnet.

Nach der Kritik von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff legte Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn nach. "Rein von der Logik her hätte ich gerne einen billigeren Motor. Wichtig ist aber, dass man einen Weg findet, der Sinn ergibt. Eine Diskussion wie diese, die sich um unabhängige Motoren dreht, sollte es meiner Meinung nach gar nicht geben, weil wir später ohnehin herausfinden werden, dass es nicht so kommt", so Kaltenborn gegenüber 'Autosport', als vom Treffen der Strategiegruppe noch keine Informationen durchgesickert waren.

"Wir sollten nicht vorab diskutieren, solange wir nicht ausreichend Informationen haben, wie das Ganze umgesetzt werden soll. Es ist Zeitverschwendung", so Kaltenborn weiter. Pikant ist in diesem Zusammenhang, dass Sauber bekanntlich Ferrari-Kunde ist. Die Idee des Alternativmotors wurde dem Vernehmen nach vor allem von Red Bull vorangetrieben. Die "Bullen" hätten in der Formel-1-Saison 2017 gern einen kostengünstigeren Antrieb als den aktuellen Hybrid von Renault eingesetzt.

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