• 22. September 2025 · 11:11 Uhr

Lawson packt aus: Die Lektion, die er in Baku schmerzhaft lernen musste

Platz fünf in Baku: Liam Lawson überzeugt, bleibt aber frustriert - Gegen Antonelli macht er eine bittere Erfahrung, die ihm eine wichtige Lektion bringt

(Motorsport-Total.com) - Racing-Bulls-Fahrer Liam Lawson sieht seinen fünften Platz beim Grand Prix von Aserbaidschan 2025 in Baku realistisch: "Ich glaube nicht, dass wir schnell genug waren, um in diesem Rennen aufs Podium zu fahren - auch wenn ich mir das sehr gewünscht hätte." Denn Lawson war von Startplatz drei losgefahren - eine Karriere-Bestleistung, ebenso wie später sein fünfter Platz im Rennen.

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Liam Lawson vor Andrea Kimi Antonelli: Im Ziel war die Reihenfolge umgekehrt Zoom Download

"Wenn man von so weit vorne startet, versucht man natürlich alles, um es möglich zu machen. Und wir haben alles probiert", sagt Lawson.

Er könne sich und dem Team keinen Vorwurf machen, denn strategisch habe Racing Bulls "die richtige Entscheidung getroffen": Es holte Lawson an die Box, nachdem Mercedes-Fahrer Andrea Kimi Antonelli ebenfalls abgebogen war. "Wir haben versucht, ihn zu decken, aber wir hatten einfach nicht die Pace", erklärt Lawson.

Was gegen Antonelli schieflief bei Lawson

Im entscheidenden Moment sei ihm im Duell mit Antonelli "die Energie ausgegangen", was für ihn "extrem frustrierend" war: "Du siehst die Anzeige, kommst auf die Geraden und weißt, dass du auf halber Strecke nichts mehr haben wirst." Antonelli hatte deshalb leichtes Spiel und zog vorbei.


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Für Lawson war das eine "wichtige Lektion", wie er sagt: "Ich habe danach sichergestellt, dass es mir bei der nächsten Gruppe von Autos nicht mehr passiert. Ich teilte mir die Energie über eine Runde ein."

Womöglich aber hätte es Antonelli auch ohne Energie-Malheur bei Lawson geschafft: "Er lag am Ende über zehn Sekunden vor mir, also hätte ich ihn vermutlich nicht 30 Runden lang halten können", meint Lawson. "Die anderen hinter mir zu halten, war schwierig genug."

Deshalb konnte Lawson Tsunoda halten

"Die anderen" - das waren Yuki Tsunoda im Red Bull, Lando Norris im McLaren, Lewis Hamilton im Ferrari und Charles Leclerc im Ferrari. Bei der Zieldurchfahrt nach 51 Rennrunden kamen sie alle innerhalb von dreieinhalb Sekunden hinter Lawson über die Linie.

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Wie Lawson Tsunoda auf Distanz hielt? "Unser dritter Sektor war stark", erklärt Lawson. "Genau da, wo es sein musste. Und wie gesagt: Nach dem Fehler mit Kimi habe ich sichergestellt, dass mir nicht erneut die Energie ausgeht." Tsunoda kam nie wirklich in Schlagdistanz und blieb hinter Lawson.

Wie motiviert war Lawson gegen Tsunoda?

Ob sich Lawson im Cockpit der Brisanz des Zweikampfs bewusst war? Immerhin ging es gegen Tsunoda, seinen Nachfolger bei Red Bull. "Von außen betrachtet sieht man es vielleicht so. Aber ich habe einfach versucht, das Auto hinter mir zu halten. Und eigentlich habe ich mir darüber nicht so viele Gedanken gemacht", sagt Lawson.

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Er habe bis zur Ziellinie nicht mal gewusst, auf welchem Platz er lag. "Aber ich wusste, wir sind gut dabei - einfach, weil so viele Autos hinter mir waren."

Platz fünf als "positives" Zeichen für Racing Bulls

Deshalb wertet Lawson den fünften Platz als "starkes Ergebnis" und als "extrem positives" Zeichen, wenngleich es ihn auch "frustriert", das erhoffte Podium nicht erreicht zu haben. "Aber das Wichtigste ist: Unser Auto war bisher auf allen möglichen Strecken konstant. Das ist sehr ermutigend, und darauf können wir stolz sein", meint Lawson.

"Für die Zukunft müssen wir versuchen, diese Konstanz zu behalten. Wenn wir dann noch ein kleines Stückchen mehr finden, kämpfen wir um richtig gute Ergebnisse. Denn die Geschwindigkeit steckt im Auto, und das konnten wir bislang in diesem Jahr sehr gut nutzen." Das bestätigt ein Blick auf die Konstrukteurswertung, in der Racing Bulls den sechsten Platz belegt.

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