• 20. November 2022 · 10:18 Uhr

Pierre Gasly vor letztem Rennen für AlphaTauri: "Sehr emotional"

In seinem letzten Formel-1-Rennen für AlphaTauri in Abu Dhabi wird Pierre Gasly von P17 starten, während sein Teamkollege Yuki Tsunoda in die Punkte will

(Motorsport-Total.com) - Bei seinem letzten Formel-1-Wochenende für AlphaTauri in Abu Dhabi, steht Pierre Gasly vor einer großen Herausforderung, zum Abschied noch einmal Punkte für das Team aus Faenza zu holen. Der Franzose wird vom 17. Platz ins Rennen gehen, während sein Teamkollege Yuki Tsunoda nach der Gridstrafe für Daniel Ricciardo von P11 startet.

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Pierre Gasly im Formel-1-Qualifying von Abu Dhabi Zoom Download

Gasly betont nach dem Qualifying, dass es einmal mehr Schwierigkeiten mit dem Auto gab. "Wir mussten das ganze Wochenende Aufholjagd betrieben, weil wir Schwierigkeiten mit der Abstimmung des Autos hatten", sagt er.

"[Im Qualifying] haben wir einen kleinen Schritt nach vorne gemacht, aber es war nicht genug. Das Auto rutschte in den langsamen Kurven herum und war immer noch nicht so, wie ich es wollte. Das Qualifying war zudem wie die Rushhour in London, aber ich denke, es war für alle gleich."

Reifenschaden im FT3 bremste Gasly aus

Bei Tsunoda sah die Welt hingegen etwas besser aus: "Ich bin ziemlich zufrieden mit dem heutigen Tag", sagt er nach dem Qualifying. "In meiner letzten Runde in Q2 habe ich in Kurve 6 einen kleinen Fehler gemacht, aber insgesamt bin ich zufrieden damit, wie es gelaufen ist, und mit der zusätzlichen Leistung, die wir im Quali zeigen konnten."

"Wir haben über Nacht eine Reihe kleinerer Anpassungen an verschiedenen Teilen des Set-ups und der Werkzeugeinstellungen vorgenommen, um unter anderem die Stabilität beim Einlenken und die Rotation in der Kurvenmitte zu verbessern", erklärt Technikdirektor Jody Egginton.

"Im FT3 meldete Yuki einige Verbesserungen, doch Pierre hatte auf seinem ersten Run einen Reifenschaden vorne rechts, der die Fahrbarkeit einschränkte und bedeutete, dass es nicht möglich war, eine klare Aussage über die Balance zu treffen."

"Im Qualifying machte Yuki gute Fortschritte und schaffte relativ leicht den Sprung ins Q2, während Pierre auf seinem letzten Run etwas mehr zu kämpfen hatte und diesmal nicht durchkam", analysiert Egginton.

Gasly: "Werde Erfahrungen für immer in Erinnerung behalten"

In Gaslys letztem Rennen für AlphaTauri, kämpft das Team weiterhin um den achten Platz in der Konstrukteurswertung gegen Haas. Das amerikanische Team liegt aktuell zwei Punkte vorn, doch die Performance in Abu Dhabi war seitens AlphaTauri besser.

"Morgen wird ein langes und schwieriges Rennen, aber es wird viele Gelegenheiten geben, Boden gutzumachen", sagt Gasly. "Ich werde zum letzten Mal als Fahrer der Scuderia AlphaTauri unterwegs sein, daher ist es für mich und das gesamte Team ein sehr emotionales und besonderes Wochenende."

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Pierre Gasly feiert seinen ersten Formel-1-Sieg in Monza 2020 Zoom Download

"Ich habe in den letzten fünf Jahren so viel Zeit mit ihnen verbracht und werde diese Erfahrungen für immer in Erinnerung behalten, also ist es an der Zeit, einen letzten Versuch zu starten."

AlphaTauri optimistisch: Rennpace sieht gut aus

Tsunoda hofft, im letzten Saisonrennen noch einmal kräftig in die Punkte fahren zu können, da ihm der Yas Marina Circuit liegt. "Ich mag die Strecke hier sehr", betont der Japaner. "Letztes Jahr habe ich hier mit Platz 4 meine beste Platzierung in der Formel 1 erreicht, und morgen starten wir knapp außerhalb der Punkteränge, also kann hoffentlich wieder etwas Gutes passieren."

"Natürlich wissen wir, dass es schwierig wird, aber unsere Longrun-Pace sah recht gut aus. Ich denke also, dass wir morgen die Möglichkeit haben, uns nach vorne zu arbeiten und einige wichtige Punkte zu holen, damit wir die Saison auf P8 beenden können."

Technikdirektor Egginton fügt hinzu: "Mit Blick auf das Rennen hat sich gezeigt, dass der Reifenabbau höher ist als im letzten Jahr. Wir müssen das im Auge behalten und bereit sein, unsere Chancen zu nutzen, um hoffentlich unser Ziel zu erreichen, unsere Position in der Konstrukteursmeisterschaft zu verbessern."

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