• 27. Juni 2021 · 18:35 Uhr

Leclerc schwärmt: Das war das beste Rennen meines Lebens!

Warum Ferrari-Fahrer Charles Leclerc nach dem Steiermark-Grand-Prix und P7 so sehr ins Schwärmen gerät und wie er sein Rennergebnis einordnet

(Motorsport-Total.com) - Charles Leclerc spricht von einem "unglaublichen Rennen". Dabei war eben dieses nach der turbulenten ersten Runde praktisch schon gelaufen: Eine Berührung mit AlphaTauri-Fahrer Pierre Gasly warf Ferrari-Fahrer Leclerc weit zurück, ein Notstopp zum Nasenwechsel kostete ihn weitere Positionen. Doch am Ende steht der siebte Platz, direkt hinter Teamkollege Carlos Sainz. (Hier das komplette Rennergebnis abrufen!)

Charles Leclerc im Ferrari SF21 beim Steiermark-Grand-Prix 2021 in Spielberg

Charles Leclerc im Ferrari SF21 beim Steiermark-Grand-Prix 2021 in Spielberg Zoom Download

Und gerade weil er ein solches Comeback hingelegt hat, gerät Leclerc nach der Zieldurchfahrt im Steiermark-Grand-Prix 2021 in Spielberg ins Schwärmen: "Die Pace war gigantisch. Wahrscheinlich war das heute eine meiner bisher besten Leistungen in der Formel 1, sieht man mal von der ersten Runde ab."

Doch was ist genau passiert auf den ersten Metern? Leclerc ist sich in seiner ersten Stellungnahme noch unsicher. "Um ehrlich zu sein: Ich muss mir die Bilder noch mal von außen ansehen."

Leclerc: Zur Berührung gehören immer zwei dazu ...

"Ich habe keine Ahnung, ob Pierre ein bisschen nach links gezogen hat oder ob ich gleichzeitig ein bisschen nach rechts gefahren bin. Wahrscheinlich beides. Und dann haben wir uns berührt."

Leclerc hatte nach dem Start eine sehr weite Linie durch die Auslaufzone genommen und war dann zurück auf die Strecke gefahren, wo er auf Gasly traf - buchstäblich: Mit seinem Frontflügel berührte er das linke Hinterrad Gaslys, das dabei Schaden nahm und das Aus des AlphaTauri-Fahrers besiegelte.


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Leclerc fuhr mit demoliertem Flügel weiter und zum Notstopp, weshalb er sich in Runde zwei auf P18 wiederfand. Dort blieb er bis zur zwölften Runde, dann ging es Stück für Stück nach vorne: Schon in Runde 28 befand sich der Ferrari-Fahrer wieder in den Top 10.

Was Leclerc aus dem ersten Spielberg-Rennen mitnimmt

"Wir waren unheimlich schnell", sagt Leclerc, der von P7 losgefahren war. Und deshalb hadert er mit dem Rennverlauf: "Die erste Runde hat uns davon abgehalten, heute etwas viel, viel Besseres zu erreichen. Es war eine großartige Chance."

Es sei "lange her", dass Ferrari im Rennen derart gut habe mithalten können. "Das war wirklich etwas Besonderes", meint Leclerc. "Und natürlich schön zu sehen. Deshalb freue ich mich wirklich auf das kommende Wochenende." Denn dann gastiert die Formel 1 erneut in Spielberg, für den Österreich-Grand-Prix.

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