• 11. Dezember 2020 · 17:05 Uhr

Formel-1-Technik: Was in Abu Dhabi für 2021 getestet wurde

Früher an später denken: Ferrari, Haas, Red Bull und Renault sind im Freitagstraining in Abu Dhabi mit Entwicklungsteilen für die Saison 2021 gefahren

(Motorsport-Total.com) - Im nächsten Jahr sollen praktisch unveränderte Formel-1-Autos aus der Saison 2020 erneut an den Start gehen. Eigentlich. Doch aufgrund von Regeländerungen, die 2021 greifen, müssen die Teams doch im großen Stil umbauen, zum Beispiel beim Unterboden. Deshalb haben einzelne Rennställe im Freitagstraining zum Abu-Dhabi-Grand-Prix noch einmal intensiv getestet.

Ferrari SF1000, Unterboden 2021

Entwicklungsteile für 2021 am Ferrari SF1000 im Training von Abu Dhabi Zoom Download

Haas, das künftige Team von Formel-1-Neuling Mick Schumacher, fuhr erstmals überhaupt mit speziellen Entwicklungsteilen für 2021, darunter ein modifizierter Unterboden. Allerdings war lediglich das Fahrzeug von Pietro Fittipaldi mit den Neuerungen ausgerüstet, nicht aber das Auto, das Schumacher im ersten Freien Training bewegte.

Bei Renault leistete Esteban Ocon ebenfalls Entwicklungsarbeiten am Unterboden. Doch die in Abu Dhabi verwendete Version ließ im Vergleich zu Tests in Bahrain deutlich an Komplexität vermissen und war insgesamt einfacher gehalten.

Alexander Albon, Unterboden 2021

Red Bull hat seinen Unterboden für einen 2021er-Vergleichstest umgebaut Zoom Download

Red Bull wiederum hatte schon in Portimao mit 2021er-Teilen experimentiert und legte nun nach, mit einem modifizierten Unterboden, dem der im kommenden Jahr per Reglement untersagte Teil vor den Hinterrädern fehlte. Zur Feinjustierung des Luftstroms hat Red Bull nun ein neues kleines Leitblech auf dem Unterboden installiert (siehe Hervorhebung).

Gleiches Spiel bei Ferrari: Auch das Formel-1-Traditionsteam war bereits in Portugal mit Entwicklungsteilen ausgerückt und hat nun ebenfalls nachgelegt. Vor den Hinterrädern sind nun diverse kleine Luftleitbleche sowie Einschnitte zu sehen, dazu kommen drei kleine Winglets an der äußeren Seitenkante des Unterbodens (vergleiche Titelbild). Auch davon verspricht man sich eine verbesserte Aerodynamik.

Insgesamt sollen die Regeländerungen für einen Abtriebsverlust in Höhe von etwa zehn Prozent sorgen. Mit ihren Versuchen probieren die Teams aber bereits 2020, einen Teil dieses Verlusts durch aerodynamische Optimierungen wettzumachen.

Anzeige
Anzeige

Aktuelles Top-Video

Rennen Saudi-Arabien: Jetzt eskaliert der Krieg!
Rennen Saudi-Arabien: Jetzt eskaliert der Krieg!

Hamilton gewinnt den völlig verrückten Grand Prix von Saudi-Arabien vor...

Fotos & Fotostrecken

F1: Grand Prix von Saudi-Arabien (Dschidda) 2021
F1: Grand Prix von Saudi-Arabien (Dschidda) 2021
Sonntag
F1: Grand Prix von Saudi-Arabien (Dschidda) 2021
F1: Grand Prix von Saudi-Arabien (Dschidda) 2021
Samstag

F1: Grand Prix von Saudi-Arabien (Dschidda) 2021
F1: Grand Prix von Saudi-Arabien (Dschidda) 2021
Freitag

F1: Grand Prix von Saudi-Arabien (Dschidda) 2021
F1: Grand Prix von Saudi-Arabien (Dschidda) 2021
Technik

Formel-1-Technik: Detailfotos beim Saudi-Arabien-Grand-Prix 2021
Formel-1-Technik: Detailfotos beim Saudi-Arabien-Grand-Prix 2021
Formel1.de auf YouTube

Formel-1-Quiz

Wer ersetzte Fernando Alonso beim Grand Prix von Bahrain 2016?

Top-Motorsport-News

BMW-M2-Cup auch 2022 bei der DTM: Kalender enthüllt, Tolimit bleibt Partner
DTM - BMW-M2-Cup auch 2022 bei der DTM: Kalender enthüllt, Tolimit bleibt Partner

WEC 2022 mit neuem LMP2-Team und Nico Müller
WEC - WEC 2022 mit neuem LMP2-Team und Nico Müller

Rallye Dakar 2022 in Saudi-Arabien mit kurzfristig veränderter Route
Dakar - Rallye Dakar 2022 in Saudi-Arabien mit kurzfristig veränderter Route

Analyse von Casey Stoner: Was Ducati 2021 den MotoGP-Titel kostete
MotoGP - Analyse von Casey Stoner: Was Ducati 2021 den MotoGP-Titel kostete
Tickets
Formel 1 App

Folge Formel1.de