• 06. September 2019 · 22:40 Uhr

Aerodynamik: Albon testet auf Wunsch von Red Bull neuen Helm

Alexander Albon ist in Monza unter anderem Vergleichstests mit zwei verschiedenen Helmen gefahren - Red Bull wünscht sich, dass er mit einem Arai-Helm fährt

(Motorsport-Total.com) - Einige Zuschauer dürften sich gewundert haben, warum Alexander Albon am Freitag in Monza nicht durchgehend mit seinem üblichen Helmdesign gefahren ist. Der Red-Bull-Neuling verwendete phasenweise einen Helm, der überwiegend weiß lackiert war. Dabei handelte es sich um einen Helm der Marke Arai, den Albon auf Wunsch von Red Bull ausprobierte.

Alexander Albon

Alexander Albon testet an diesem Wochenende einen neuen Helm Zoom Download

Hintergrund: "Für unsere Auto-Konzeption wurde der Arai-Helm als Basis genommen", erklärte Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko bereits zu Beginn der Saison. Bisher fuhr Albon allerdings mit einem Helm von Bell. "Es war eine ziemlich kurzfristige Entscheidung", berichtet er. Von dem Wechsel erhoffen sich die Bullen kleine aerodynamische Vorteile.

Außerdem soll dadurch auch die Qualität des Funks verbessert werden. "Ich bin nicht Adrian [Newey], daher kann ich nicht so viel sagen. Aber sie wollten unbedingt, dass ich es probiere. In der Formel 1 zählt jedes Detail", weiß Albon. Für ihn persönlich sei der Wechsel kein großes Opfer gewesen. "Für mich ändert sich nicht so viel", zuckt er die Schultern.


Fotostrecke: Hommage-Helmdesigns in der Formel 1

"Sie fühlen sich alle ziemlich ähnlich an, sobald man den Helm anzieht", berichtet er und erklärt mit einem Lachen: "Hoffentlich ist er für morgen auch [richtig] lackiert!" Noch ist aber gar nicht klar, ob Albon tatsächlich dauerhaft umsteigen wird. "Wir werden sehen", grübelt er. In Monza stehen nun erst einmal weitere Tests mit dem Arai-Modell auf dem Plan.

Max Verstappen fährt übrigens nicht mit einem Arai-Helm - gegen den Wunsch von Newey. Stattdessen setzt er auf Material von Schuberth. "Verstappen hatte Probleme mit dem Arai-Helm. Von der Passform, aber auch von der Sicht her. Er fühlte sich äußerst unwohl", erklärt Marko bereits zu Saisonbeginn gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

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