• 25. Mai 2014 · 18:06 Uhr

Alonso: "Weniger spaßig, als ich es mir vorgestellt habe"

Ferrari-Pilot Fernando Alonso fährt einen einsamen Grand Prix von Monaco und kann sich am Ende Platz vier sichern

(Motorsport-Total.com) - Den Start des Grand Prix von Monaco bekam Fernando Alonso eigentlich gar nicht so schlecht hin, allerdings musste er hinter dem langsamer weggekommenen Red Bull von Daniel Ricciardo lupfen. Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen hatte auf der Außenbahn freie Fahrt, und so fand sich der Spanier, der als Fünfer ins Rennen gegangen war, am Ende der ersten Runde auf dem sechsten Rang wieder. Durch den Vettel-Ausfall und die Räikkönen-Probleme spülte es ihn im Verlauf des Rennens aber auf Platz vier vor, wo er, größtenteils ohne Konkurrenz, einsam seine Runden fuhr und mit 32,4 Sekunden Rückstand auf Sieger Nico Rosberg ins Ziel kam.

Fernando Alonso

Fernando Alonso hätte sich in Monaco persönlich mehr Zweikämpfe gewünscht Zoom Download

"Es war ein schwieriger Start", schildert Alonso die Situation. "Wir hatten Probleme mit der Elektrik und hatten dadurch kaum PS vom ERS. Glücklicherweise gibt es hier kaum Gelegenheiten zum Überholen, also konnte ich meine Position halten. Das Rennen schien dann sehr hart für uns zu werden, aber wir hatten ein wenig Glück und überholten ein paar Leute."

Der schon in Runde vier ausgeschiedene Vettel kam ihm dabei genauso entgegen wie Räikkönen, der durch einen Reifenschaden während der zweiten Safety-Car-Phase zurückgeworfen wurde. Nach vorne ging bei Alonso aber nicht mehr viel: "Platz vier ist das Maximum, was wir heute rausholen konnten. Die ersten Drei waren sehr schnell unterwegs und konnten ihr volles Potenzial entfalten. Ricciardo hat sein Potenzial am Ende des Rennens gezeigt."

Aber auch von hinten drohte keine Gefahr mehr, denn zu Nico Hülkenberg und Jenson Button war schon eine größere Lücke entstanden. "Es war ein bisschen weniger spaßig, als ich mir das vorgestellt habe", kommentiert Alonso daher, "weil ich im Rennen größtenteils allein gefahren bin. Die zwölf Punkte sind aber sehr willkommen." Er verteidigte damit seinen dritten Platz in der Gesamtwertung. Ricciardo liegt allerdings nur noch sieben Zähler hinter ihm.

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