• 10. Mai 2014 · 16:45 Uhr

McLaren: Button kämpft, Magnussen leidet

McLaren kann die Fortschritte mit dem Auto im Qualifying in Spanien nicht ganz umsetzen: Platz acht für Button, Rang 15 für Pechvogel Magnussen

(Motorsport-Total.com) - McLaren hat nach eigener Einschätzung zum Grand-Prix-Wochenende in Barcelona einige Fortschritte gemacht. Im Qualifying zum Großen Preis von Spanien war davon am Samstag allerdings nicht allzu viel zu sehen. Mit Mühe arbeitete sich Jenson Button auf den achten Startplatz, sein Teamkollege Kevin Magnussen (15.) blieb wegen technischer Probleme mit dem Mercedes-Antrieb bereits im zweiten Qualifikationsabschnitt hängen.

"Platz acht ist nie zufriedenstellend", sagt Teamchef Eric Boullier. "Jenson hat hart dafür gearbeitet, diesen Rang überhaupt zu erreichen. Kevin hatte heute Nachmittag viel Pech, denn er wurde von einem Problem am Antrieb eingebremst. Wir untersuchen noch, woran es lag. Gestern und heute Vormittag war er ähnlich schnell wie Jenson. Ich bin sicher, er hätte es ebenfalls ins Q3 geschafft. Morgen wird die Strategie eine wichtige Rolle spielen. Jenson und Kevin werden kämpfen und möglichst viele Punkte holen."

"Es ist hart, denn die Strecke bietet kaum Grip. In jeder Session haben wir versucht, irgendetwas zu finden, was die Balance verbessert. Wir hatten es fast geschafft, aber dann gab es in Q3 plötzlich viel zu viel Untersteuern", beschreibt Button seinen harten Samstagnachmittag. "Allzu schlecht war es insgesamt aber nicht. Mit ein wenig Arbeit am Setup hätten wir vielleicht noch ein wenig finden können, aber groß wäre der Unterschied wohl nicht gewesen."

McLaren im Renntrimm nicht gut genug?

"Morgen im Rennen wird viel herumgerutscht. Es ist gut, dass wir uns für den Grand Prix einen frischen Satz der weichen Option-Reifen aufsparen konnten. Ich bin noch nicht sicher, welche Strategie wir wählen werden, aber zumindest stehen uns nun alle Möglichkeiten offen", sagt der Ex-Champion vor dem ersten Europarennen der Saison. "Wir können Fortschritte erkennen, aber sind noch längst nicht dort, wo wir eigentlich hinwollen."


Fotos: McLaren, Großer Preis von Spanien


"Fortschritte gibt es tatsächlich, nur leider konnte ich diese am Nachmittag nicht darstellen", meint Magnussen, der seinen MP4-29 nach nur zwei Runden in Q2 in der Box abstellen musste. "Ich weiß nicht genau, wo das Problem an meinem Auto lag. Es gab in Q1 ein Problem am Antrieb. Wir haben versucht, es in den Griff zu bekommen, aber in Q2 haben wir entschieden, auf Nummer sicher zu gehen und das Auto in die Garage zu stellen."

"Das ist schade, aber wenigstens haben wir so frische Reifen für das Rennen gespart. Ich hoffe, dass sich dies positiv auswirken wird", sagt der junge Däne. "Die Reifen werden im morgigen Rennen eine wichtige Rolle spielen. Mal sehen, wie es laufen wird. Ich möchte sauber durch die erste Runden kommen. Es könnte allerdings sein, dass wir Probleme bekommen. Unser Tempo im Qualifying sieht besser aus als das, was wir im Rennen zeigen können."

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