• 05. November 2015 · 08:43 Uhr

Lewis Hamiltons musikalisches Idol? Michael Jackson!

Weltmeister Lewis Hamilton betont, dass es ihm wichtig ist, neben der Formel 1 andere Dinge zu tun, die ihm liegen und verrät: "Bei McLaren war ich eingeschränkt."

(Motorsport-Total.com) - Schnelle Autos, aufregende Kleidung, Celebrity-Partys: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton ist bekannt für seinen extravaganten Lebensstil, den er fleißig in sozialen Netzwerken teilt. Auch ein eigenes Tonstudio hat sich der Hobbymusiker eingerichtet, um seiner Leidenschaft Musikproduktion nachzugehen. Die Zeit im Studio nutzt er, um auszuspannen. "Ich könnte den ganzen Tag im Studio sein - 24 Stunden lang. Ich fühle dabei so mich gut", frohlockt Mercedes-Pilot gegenüber 'Sky UK' im Interview mit Ex-Weltmeister Nigel Mansell.

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Hamilton schätzt Mercedes unter anderem wegen der Freiheiten abseits der Strecke Zoom Download

"Ich habe es gelernt, alle Arten von Musik zu lieben und wenn ich es selbst tue, liebe ich vor allem den schöpferischen Teil", beschreibt er das Songwriting sowie die Arbeit am Mischpult. Die Hingabe zur Vielseitigkeit ist dabei wohl auf Michael Jackson zurückzuführen, der zu Lebzeiten längst nicht nur eine Stilrichtung abdeckte.

"Wenn es um einen Sportler ginge, würde ich Mohammed Ali favorisieren", lässt Hamilton gegenüber 'BBC Radio 4' durchblicken: "Aber wenn es um Musik geht, ist es Michael Jackson. Was für ein Reise er in seinem Leben hatte, was für eine Stimme, was für ein Talent", so der 30-Jährige, der wohl wie so viele Menschen in seiner Generation durch den 2009 verstorbenen King of Pop polarisiert wurde.

"Generell denke ich, dass Menschen dazu neigen, Leute in eine Ecke zu stellen."Lewis Hamilton über Talente
Die Musik nutzt Hamilton, um dem stressigen Formel-1-Alltag zu entfliehen: "Musik ist der Schlüssel zur Seele. Es ist die eine Sache, die Menschen aus allen sozialen Schichten zusammenbringt und sie ist eine Bühne, um zu feiern." Seine Wille, Musik zu machen, ist dabei offenbar ein Grund gewesen, sich nach der Formel-1-Saison 2012 von McLaren Richtung Mercedes loseisen zu lassen.

"Als ich zu McLaren in die Formel 1 kam, habe ich mich fast etwas eingesperrt gefühlt. Es war so, dass ich einen Weg beschreiten wollte, aber es nicht konnte", blickt er zurück und findet, dass Menschen nicht dazu gemacht sind, ihren Lebtag nur eine Sache zu verfolgen: "Es war, als würde man eingeschränkt werden: 'Du kannst nur das eine tun.' Generell denke ich, dass Menschen dazu neigen, Leute in eine Ecke zu stellen: 'Du tust das und das ist alles, wozu du in der Lage bist.' Es ist verrückt, wenn du etwas anders machst. Aber ich denke nicht, dass das so sein sollte."

Hamilton, für den feststeht, dass er Musik mehr liebt als Autos, arbeitete bei seinen musikalischen Ausflügen unter anderem mit US-Rapper Kanye West zusammen. Offenbar hörte auch schon Rap-Kollege und Chart-Stürmer Tinie Tempah in Hamiltons Tracks hinein und urteilte: "Es ist richtig, richtig gut und interessant. Ich bin gespannt, wie die Leute darauf reagieren werden."

Hamilton selbst betonte immer wieder, dass er sich nach seiner Zeit als Rennfahrer eine Musikerkarriere vorstellen könne. Ob dies von Erfolg gekrönt wäre, bliebe allerdings abzuwarten. So brachte Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve nach seiner Zeit als Rennfahrer ein eigenes Album heraus. Sein Gitarren-Pop-Album "Private Paradise" floppte kommerziell.

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