Vettel trotzt der FIA: In Monaco mit Spezialhelm unterwegs
Der Ferrari-Star nutzt zwar sein gewohntes Design, jedoch erstrahlt der Helm im Stile der Siebzigerjahre daher - Schlupfloch scheint zu funktionieren
(Motorsport-Total.com) - Kein Grand Prix war in der Vergangenheit fĂŒr die Formel-1-Piloten eine so beliebte Gelegenheit, um besondere Helmdesigns auszupacken, wie Monaco. Kimi RĂ€ikkönen fuhr im James-Hunt-Look, Jean-Eric Vergne erinnerte an Francois Cevert, McLaren packte echte Brillanten in den Kopfschutz und Valtteri Bottas lackierte sich das rot-weiĂe Rautenmuster des FĂŒrstentums auf die Haube. Bei der 2015er Ausgabe des Traditions-Grand-Prix mĂŒssen sich die Stars zĂŒgeln: AuĂer sie finden ein Schlupfloch.
Das ist Sebastian Vettel offenbar gelungen. Obwohl seit Saisonbeginn das irrefĂŒhrenderweise so bezeichnete "Helmdesign-Verbot" gilt, um die Piloten als Zuschauer besser zu identifizieren, nutzt der Ferrari-Star in Monaco einen Spezialhelm.
Er entspricht in Sachen Gestaltung seinem seit den Testfahrten gewohnten weiĂen Kopfschutz mit schwarz-rot-goldenen Streifen, jedoch ist er in matten Farben und dem Stil von Pinselstrichen gehalten sowie erweitert um ein groĂflĂ€chiges Visier im Stil der Siebzigerjahre, das schwarze FlĂ€chen andeuten. Ein seitlich aufgemalter Sauerstoff-Schlauch trĂ€gt genau wie der verspielte Schriftzug "Sebastian" weiter zum Retro-Look bei.
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Weniger rebellisch prĂ€sentiert sich Ex-Teamkollege Daniel Ricciardo am Monaco-Wochenende. Der Australier ist brav und verzichtet auf Extravaganzen, wobei nicht klar ist, in welcher Form diese von der FIA sanktioniert wĂŒrden. "JMD hat mir einen Helm fĂŒr dieses Rennen entworfen und ich wĂŒrde ihn wirklich gerne tragen", bedauert Ricciardo, dass die Arbeit seines Designers nicht zur Geltung kommt. "Ich bin kein Fan dieser Regel zum Helmdesign", hadert der Red-Bull-Pilot.


