Gianpiero Lambiase bleibt: Auch 2026 Renningenieur von Max Verstappen
Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben
(Motorsport-Total.com) - Gianpiero Lambiase wird auch in der Formel-1-Saison 2026 als Renningenieur von Max Verstappen sowie als Head of Racing bei Red Bull tätig sein, das hat Motorsport-Total.com erfahren. Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte um einen möglichen Abschied des Briten von Red Bull gegeben - ganz vom Tisch ist dieser für die Zukunft jedoch nicht.
Die Zukunft von Lambiase war in den vergangenen Monaten ein großes Diskussionsthema. Unmittelbar nach dem Grand Prix von Abu Dhabi wurde berichtet, dass seine genaue Rolle für 2026 im Winter besprochen werden sollte, unter anderem aufgrund privater Umstände.
Diese privaten Gründe erklären auch, warum Lambiase die Grands Prix von Österreich und Belgien verpasste und warum er nach dem letzten Rennen einer in vielerlei Hinsicht schwierigen Saison seine Emotionen offen zeigte.
In der Folge wurde Lambiase mit anderen Teams in Verbindung gebracht, darunter Aston Martin und Williams. Das überrascht wenig, denn Lambiase genießt als Renningenieur einen hervorragenden Ruf, und sein Aufgabenbereich ist in den vergangenen Jahren weit über diese Rolle hinausgewachsen.
Neben seiner Tätigkeit als Verstappens Renningenieur - und damit als bekannte Stimme im Funk - fungiert er bei Red Bull auch als Head of Racing.
Informationen von Motorsport-Total.com zufolge wird Lambiase in diesem Jahr in denselben Rollen bei Red Bull bleiben. Die erwähnten Gespräche im Winter haben kurzfristig nichts an seiner Position geändert: Auch 2026 wird er weiterhin als Renningenieur von Verstappen arbeiten und zudem seine übergeordnete Rolle als Head of Racing behalten, die beide Seiten der Garage umfasst.
Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass ein Wechsel auf längere Sicht vollständig ausgeschlossen ist. Bislang wurde keine endgültige Entscheidung hinsichtlich der Angebote anderer Teams getroffen. Zudem sind Führungskräfte in der Formel 1 häufig an Sperrfristen gebunden oder müssen bestehende Verträge erfüllen. Lambiases Vertrag bei Red Bull läuft noch bis Ende 2027.
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Wie komplex solche Personalfragen sein können, zeigte auch der Fall von Will Courtenay, der inzwischen als Sportdirektor bei McLaren tätig ist. Zunächst war er bis Mitte 2026 an seinen Red-Bull-Vertrag gebunden, ehe sich beide Teams später auf einen früheren Wechsel einigten.
Unabhängig davon gibt es auch Veränderungen im Ingenieursteam rund um Verstappen. Mehrere langjährige Teammitglieder haben neue Aufgaben bei anderen Projekten übernommen, etwa David Geoffrey Mart bei Audi.
Performance-Ingenieur Tom Hart bleibt dem Team hingegen in diesem Kalenderjahr noch erhalten. Er wird 2027 zu Williams wechseln, die Saison 2026 aber noch bei Red Bull abschließen.
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Auch bei den Mechanikern gab es personelle Veränderungen. Im Oktober des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass Audis Formel-1-Projekt - unter der Leitung des ehemaligen Red-Bull-Schlüsselfiguren Jonathan Wheatley - Matt Caller verpflichtet hat, Verstappens bisherigen Nummer-1-Mechaniker.

