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"Sehr seltsam": Yuki Tsunoda rätselt über großen Abstand zu Verstappen
Yuki Tsunoda muss den nächsten Rückschlag hinnehmen und scheitert wieder einmal in Q2: Besorgniserregend ist der große Rückstand zu Max Verstappen
(Motorsport-Total.com) - Eigentlich schien Yuki Tsunoda zuletzt näher an Red-Bull-Teamkollege Max Verstappen gewesen zu sein, seit ihm das Team die wichtigen Upgrades auch an seinem Auto verbaute, doch das Qualifying zum Formel-1-Rennen in Zandvoort (hier live im Ticker verfolgen) war in dieser Hinsicht ein deutlicher Rückschritt.
Der Japaner kam am Samstag in den Niederlanden nicht über den zwölften Startplatz hinaus. Somit bleibt es bei gerade einmal einem Q3-Einzug in den letzten zehn Qualifyings. Zwar war er in Budapest vor der Sommerpause nur 16. geworden, da betrug sein Rückstand auf Verstappen jedoch weniger als zwei Zehntelsekunden. In Zandvoort war es hingegen wieder eine volle halbe Sekunde.
"Ich habe ehrlich gesagt mehr erwartet", hadert der Red-Bull-Pilot. "Das Vertrauen, das ich ins Auto hatte, war ziemlich, ziemlich gut, und ich konnte das Auto besser kontrollieren als je zuvor bei irgendeinem Grand Prix. Um ehrlich zu sein, stimmt das aber nicht so wirklich mit dem Gefühl im Auto und der Rundenzeit überein, die ich immer im Kopf hatte."
Das heißt: Für ihn fühlte es sich eigentlich besser an als bei den letzten Rennen, aber der Rückstand ist größer. "Das ist sehr seltsam", findet er. Denn einen Fehler habe er eigentlich nicht gemacht und mit den Fortschritten im Auto sei er eigentlich sehr zufrieden gewesen. "Aber die Rundenzeit stimmt nicht mit dem überein, was ich im Auto gefühlt habe."
Dass es eigentlich besser geht, hat sein Teamkollege bewiesen, der mit Platz drei nur den beiden dominanten McLaren den Vortritt lassen musste. "Das ist positiv, auf jeden Fall", sagt Tsunoda. "Man weiß zumindest, wo mir noch etwas fehlt und wo ich gewinne."
"Das Training war ziemlich konkurrenzfähig mit Max. Es gibt immer etwas, er gewinnt in manchen Kurven, ich in anderen. Ich muss mir die Rundenzeiten im Datenvergleich anschauen, aber ja, es stimmt nicht wirklich mit dem überein, was ich vorher gefühlt habe und der Rundenzeit, die ich gefahren bin."
Dabei wäre ein gutes Ergebnis für ihn eigentlich sehr wichtig, da er noch immer um seine Zukunft in der Formel 1 kämpft. Während Racing-Bulls-Pilot Isack Hadjar Red Bulls Motorsportkonsulenten Helmut Marko mit Rang vier zu beeindrucken wusste, ringt Tsunoda seit Monaten um Form.
"Er hat dieses Mal das gleiche Ausstattungspaket gehabt wie Max", sieht der Österreicher im ORF keine Ausreden. "Wenn es zum Qualifying kommt, legt der Max noch zu und da tut sich der Yuki schwer. Aber das hilft ihm nichts. Es ist eine Leistungsgesellschaft hier und er muss kontinuierlich abliefern."