• 02. August 2017 · 10:53 Uhr

Trotz Defekt: McLaren ermutigt über Fortschritte

Stoffel Vandoorne konnte am ersten Testtag in Budapest die zweitbeste Zeit setzen und die Entwicklung des McLaren vorantreiben - trotzdem das Auto wieder streikte

(Motorsport-Total.com) - Ein ausrollender McLaren, rote Flaggen wegen eines Honda-Defekts, zeitintensive Fehlersuche - das klingt in dieser Saison nach einem normalen Tag bei McLaren-Honda. Aber das Team zieht nach dem ersten Testtag in Budapest ein durchaus positives Fazit. Denn Stoffel Vandoorne setzte nicht nur die zweitbeste Zeit, er konnte auch bereits von Performance-Fortschritten berichten. Über das Öl-Leck, dass ihm eine längere Mittagspause bescherte, sorgt man sich nicht.

Stoffel Vandoorne

Nach dem guten Grand-Prix-Wochenende macht auch der Test Hoffnung Zoom Download

"Trotz der Unterbrechung war es eigentlich ein sehr produktiver Tag", so Vandoorne. "Wir haben ein paar neue Teile am Auto angebracht, konnten sie den Tag über ausprobieren und sie haben sich sehr gut angefühlt. Wir gehen definitiv in die richtige Richtung."

Dem Belgier gelangen am Dienstag 72 Runden. Am Vormittag lag der Fokus dabei auf schnellen Runden mit kurzfristigen Set-up-Veränderungen. Nachmittags wurden längere Runs gefahren und dabei die Korrelation der aerodynamischen Updates beobachtet.


Fotos: McLaren, Testfahrten in Budapest


"Es ist gut, dass die neuen Teile sofort anschlagen und sich positiv auf die Performance auswirken", erklärt Vandoorne. "Es ist natürlich nur ein Test und hat noch nichts zu bedeuten. Aber wir können aus den gesammelten Daten viel lernen."

Für den Extra-Einsatz im hochsommerlichen Ungarn gab es auch noch einmal Lob vom Teamchef. "Stoffel hat wie immer guten Einsatz gezeigt und viel nützliches Feedback geliefert, das uns auch noch am Mittwoche helfen wird", so Eric Boullier. "Bei 35 Grad Celsius Außentemperatur und einer 54 Grad heißen Strecke waren die Bedingungen für das Auto schwierig. Dennoch konnten wir viele Dinge ausprobieren."

Bei McLaren haben sich nicht nur die Aerodynamiker ins Zeug gelegt. Auch Honda hat Positives zu berichten. Zwar kam der Motorenpartner mit dem Leck zur Mittagszeit wieder einmal nicht mit ganz weißer Weste davon. Honda-Chefingenieur Satoshi Nakamura berichtet aber: "Es war kein ernstes Problem. Wir sind deswegen nicht besorgt und haben solche Defekte lieber beim Testen."

Sein Team unterzog dem Motor einer ausführlichen Untersuchung und gab schließlich grünes Licht für die Weiterfahrt. Außerdem erklärt er: "Während das Team neue Teile am Chassis getestet hat, haben auch wir neue Elemente an der Antriebseinheit ausprobiert. Das Ziel war, Daten zu sammeln, die uns dabei helfen, Performance und Zuverlässigkeit für die zweite Saisonhälfte zu verbessern."

Am Mittwoch bekommt Nachwuchstalent Lando Norris seinen Einsatz im MCL32. Der 17-Jährigen Brite soll ebenfalls ein ausführliches Testprogramm absolvieren.

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