• 06. Februar 2013 · 23:53 Uhr

Williams: Maldonado gibt dem "Alten" letztmals die Sporen

Pastor Maldonados Abschiedsvorstellung im Vorjahresauto von Kupplungsdefekt vermiest - Valtteri Bottas gespannt auf sein Debüt als Stammfahrer

(Motorsport-Total.com) - Der zweite Testtag in Jerez de la Frontera markierte für Pastor Maldonado die endgültige Abschiedsvorstellung am Steuer des Williams-Renault FW34. Im Verlauf von 71 Runden gab der Venezolaner dem Vorjahresmodell letztmals die Sporen. Am Donnerstag und Freitag sitzt der vom Testfahrer zum Stammfahrer berufene Valtteri Bottas im Auto. Beim zweiten Vorsaisontest (19. bis 22. Februar in Barcelona) wird dann auch Williams als letztes der elf Teams mit dem 2013er-Boliden - dem FW35 - ausrücken.

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Maldonado konnte bei seinem letzten Auftritt im FW34 nur am Nachmittag angreifen Zoom Download

Wie schon am Dienstag konzentrierten sich Maldonado und die Crew auch am Mittwoch darauf, die neuen Pirelli-Reifen zu verstehen. "Wir legten wieder eine ganze Menge Runden zurück und zogen unser Programm durch. Trotzdem gibt es noch viel zu tun, bis wir die Reifen richtig verstehen", sagt der Barcelona-Sieger von 2012 über die neueste Generation der Pirelli-Pneus.

Dass man trotz des bewährten Autos aus dem Vorjahr unterm Strich 30 Runden weniger schaffte als Red Bull mit Mark Webber im Cockpit lag daran, dass Maldonado am Vormittag von einem technischen Defekt gebremst wurde. "Es gab ein Problem mit der Kupplung", erklärt der neue Williams-Technikchef Mike Coughlan und ärgert sich: "Das ist enttäuschend, denn es war exakt das Bauteil, das wir es bereits in der vergangenen Saison einsetzten."

Zwar konnte man das Problem laut Coughlan "schnell beheben, doch es kostete uns etwas Zeit im Hinblick auf die Aero-Tests". Die verlorengegangene Testzeit will man nun am Donnerstag und Freitag mit Bottas im Cockpit wieder aufholen. Der Finne, der vom zweifachen Ex-Weltmeister Mika Häkkinen betreut wird, kann sein Debüt als Stammfahrer kaum noch erwarten und blickt vor allem seinen ersten Grand-Prix-Start in gut fünf Wochen in Melbourne sehnsüchtig entgegen.

Bottas sehnt Debüt als Stammfahrer herbei

"Hier warten zu müssen, ist doch deutlich angenehmer", so der bereits seit Beginn der Woche in Jerez anwesende Bottas mit Blick auf die Tatsache, dass er im vergangenen Jahr meist aus dem Hintergrund zusehen musste, wie Maldonado und dessen damaliger Teamkollege Bruno Senna die Arbeit im Cockpit erledigten und vor allem bei sämtlichen Grands Prix der Saison 2012 in der Startaufstellung standen.

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Valtteri Bottas kann sein Grand-Prix-Debüt in Melbourne kaum noch erwarten Zoom Download

"Ich musste jetzt zwei Tage warten, doch das spielt keine Rolle, denn die kommenden zwei Tage gehören mir", freut sich Bottas gegenüber der Nachrichtenagentur 'Reuters' auf seinen ersten offiziellen Einsatz als Stammfahrer und fügt mit leuchtenden Augen hinzu: "Anschließend werde ich das Auto in dieser Saison immer fahren. Es ist toll, dass es nun endlich richtig losgeht."

Seinen letzten Renneinsatz hatte der Finne beim Formel-3-Klassiker in Macao im November 2011. "Das ist lange her, doch mir kommt es gar nicht so lange vor, denn ich fühle ich mich auf jeden Fall bereit, Rennen zu fahren", so Bottas. Im Verlauf seiner ersten Saison als Grand-Prix-Pilot will sich der 23-Jährige "in erster Linie als Fahrer weiterentwickeln, doch schon vom ersten Rennen an möchte ich dort mitmischen, wo das Auto hingehört. Ich will mit Pastor mithalten und gleichzeitig so viel wie möglich lernen, um von Rennen zu Rennen besser zu werden."

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