• 09. Januar 2025 · 13:52 Uhr

Christian Horner: Abgänge von Newey und Wheatley nicht so schlimm

Red Bull muss mit Adrian Newey und Jonathan Wheatley zwei wichtige Abgänge verkraften, doch Christian Horner spielt die Bedeutung für das Team herunter

(Motorsport-Total.com) - Red-Bull-Teamchef Christian Horner spielt den Abgang zweier wichtiger Mitarbeiter vor der Formel-1-Saison 2025 herunter und glaubt, dass Red Bull die Verluste gut wird abfedern können. Bei den beiden abgewanderten Mitarbeitern handelt es sich um Designer Adrian Newey, der zu Aston Martin wechselt, und um Sportdirektor Jonathan Wheatley, der neuer 2026 Teamchef bei Audi werden wird.

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Christian Horner muss zwei wichtige Abgänge abfangen Zoom Download

Beide waren über viele Jahre ein wichtiger Teil des Teams und haben den Rennstall in seiner Frühphase mit aufgebaut und so auch die Erfolge von Sebastian Vettel und Max Verstappen möglich gemacht, die beide jeweils vier WM-Titel in Folge einfahren konnten.

Horner macht sich trotzdem keine Sorgen, dass Red Bull jetzt in ein Loch fallen könnte: "Es gehen nur zwei Leute, und Adrian ist schon in Miami gegangen, von daher haben wir ihn schon eine Weile nicht gesehen", sagt er gegenüber Autosport, einer Schwesterpublikation von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

"Außerdem hat er die ganze Zeit am RB17 (ein Supersportwagen; Anm. d. Red.) gearbeitet, von daher hat er an keinen Formel-1-Projekten gearbeitet", betont er.

Trotzdem sei es natürlich traurig, die beiden langjährigen Mitarbeiter gehen zu sehen, meint Horner. "Beide haben während ihrer Zeit im Team eine wichtige Rolle gespielt. Aber die Show geht weiter, und ich denke, wir haben die Stärke und Tiefe, die wir haben."


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"2025 wird sich Jonathan vom Kommandostand verabschieden, aber ansonsten bleibt alles gleich", beteuert der Brite, der daher nicht von einem Umbruch sprechen möchte: "Das geht zu weit dafür, dass zwei Leute gegangen sind. Das ist einfach Evolution. Das war schon eine Weile absehbar, von daher war das bereits Teil der Planungen."

Eine weitere strukturelle Veränderung gibt es auch rund um Max Verstappens langjährigen Renningenieur Gianpiero Lambiase, der zum "Head of Racing" ernannt wird. Trotzdem soll er auch weiterhin die Stimme in Verstappens Ohr bleiben, wie Horner versichert: "Ja, er wird weiter direkt mit Max arbeiten. Er bekommt nach seiner Beförderung nur eine breitere Rolle."


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Der frühere leitende Strategieingenieur Stephen Knowles übernimmt die neue Funktion des "Head of Sporting Regulations", der als Verbindungsstelle zur FIA die Einhaltung der Formel-1-Regeln sicherstellen soll, während der leitende Ingenieur für Fahrzeugtechnik, Richard Wolverson, den Posten des "Head of Racing Operations" übernimmt.

"Es ist einfach eine natürliche Entwicklung an der Strecke mit diesem Personal", sagt Horner über die Änderungen. "Es ist großartig, weil es ihnen eine Chance gibt, und manchmal kommt eine Organisation nicht voran, wenn sie stagniert. Ich denke also, dass dies eine fantastische Chance für viele Leute im Team ist, die schon lange dabei sind und die diese Chance verdient haben."

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