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Imola-Sonntag in der Analyse: George Russell sauer über Mercedes-Taktik

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Max Verstappen gewinnt in Imola +++ Norris hadert: Eine Runde mehr ... +++ Russell sauer über verlorenes Teamduell +++

21:47 Uhr

Feierabend!

Und damit beschließen wir erst einmal den Imola-Sonntag. Aber noch nicht ins Bett gehen: Ab 23 Uhr wartet noch wie üblich die große Analyse auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de auf euch.

Christian Nimmervoll und Frederik Hackbarth melden sich live aus Imola, um mit Kevin Scheuren die wichtigsten Themen zu besprechen. Und das werden dann unter anderem folgende sein:

- Zusammenfassung & Ergebnis
- Verstappen vs. Norris
- Ferrari & Piastri
- Mercedes
- Nico Hülkenberg
- Fragen der Kanalmitglieder

Viel Spaß damit! Der Ticker meldet sich dann morgen früh mit weiteren Nachberichten zum Rennen in Imola. Bis dahin!


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21:24 Uhr

Sauber nur auf 15 und 18

Sie waren auch dabei. Hier ist das, was die beiden Sauber-Piloten nach den Plätzen 15 und 18 zu sagen haben.

Valtteri Bottas: "Es war ein ziemlich ruhiger Nachmittag für mich. Im Gegensatz zu Zhou haben wir mit meiner Strategie etwas anderes ausprobiert und früh gestoppt. Es war gut, das auszuprobieren, denn es hat den größten Teil des Rennens gut funktioniert, obwohl der zweite Stint etwas zu lange dauerte und meine Reifen in den letzten zehn Runden nachließen."

"Es war immer etwas schwierig, auf einer so engen Strecke nach vorne zu kommen, zumal unsere Startposition nicht ideal war. Was die Upgrades angeht, haben wir hier einen kleinen Schritt gemacht, und wir hätten im Qualifying etwas mehr von unserem Potenzial ausschöpfen können, wenn die gestrigen Bedingungen nicht gewesen wären, aber natürlich müssen wir uns weiter verbessern, um wirklich in die Punkteränge zu kommen, wie wir bei unseren Hauptkonkurrenten gesehen haben."

Guanyu Zhou: "Das heutige Rennen verlief anfangs recht ereignislos, doch später wurde es immer aufregender. Wir hatten auf ein Safety-Car gehofft, um wirklich von unserer Strategie zu profitieren. Das passierte zwar nicht, aber wir haben sie trotzdem umgesetzt, unsere Reifen gut gemanagt und Positionen gewonnen."

"Leider fuhren die meisten Autos eine ähnliche Ein-Stopp-Strategie auf einer Strecke, auf der man nur schwer überholen kann, und ohne größere Zwischenfälle kamen wir nicht in die Punkteränge, zumal wir in puncto Pace und Leistung noch etwas mehr herausholen müssen."

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21:12 Uhr

Keine Pace, kein Topspeed: Nichts geht bei Alpine

Für Alpine gab es am Sonntag in Imola nichts zu holen. Esteban Ocon wurde nur 14., Pierre Gasly sogar nur 16., sodass beide ohne Punkte blieben. Gasly probierte noch eine alternative Strategie, indem er auf den Softs startete, doch das brachte nichts.

"Ich meine, ich wollte etwas anderes probieren, aber leider heißt anders nicht immer gut", so der Franzose. "Wir müssen uns das anschauen, denn zu Beginn war ich irgendwann knapp hinter Ricciardo und nicht zu weit von Hülkenberg weg, aber im Ziel waren wir meilenweit entfernt. Uns fehlten ein paar Dinge heute, und wir müssen schauen, wie wir das beim nächsten Mal besser antizipieren."

Auch Ocon spricht von einem schwierigen Rennen: "Mit unserem Speed hatten wir Probleme, die anderen vor uns zu attackieren oder uns zu verteidigen. Wir wussten, dass dieser Flügel für uns die beste Wahl war, aber leider war unser Speed-Unterschied zu groß, um richtig fahren zu können."

"Aber auch die Pace war nicht die beste", sagt er weiter. "Wir hatten Probleme, Lance [Stroll] zu Beginn hinter uns zu halten, und als er vorbeigekommen war, ist er gleich eine halbe Runde oder mehr pro Runde weggezogen. Wir waren einfach nicht schnell genug."

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20:35 Uhr

Enttäuschung bei Carlos Sainz

Carlos Sainz sagt, dass Ferrari am Sonntag in Imola "einfach Performance gefehlt" hat. Der Spanier war von Platz vier aus ins Rennen gegangen, musste sich bei den Boxenstopps aber noch Oscar Piastri geschlagen geben und kam schließlich auf Position fünf ins Ziel.

"Ich bin nicht sehr zufrieden, weil ich ziemlich sicher bin, dass wir nach dem Qualifying gestern etwas im Auto gesehen haben, dass vielleicht nicht wie erwartet funktioniert hat", so der Ferrari-Pilot. "Heute hatten wir zudem ein paar Probleme mit der Energiefreisetzung, von daher war das Rennen in gewisser Weise Schadensbegrenzung für mich."

"Aber ich bin nicht glücklich, weil uns das ganze Wochenende etwas gefehlt hat und wir ein paar Zehntel zu langsam waren", so Sainz.

Was das generelle Problem war, kann er aber auch nicht so genau einordnen: "Ich weiß nicht, ob ich etwas gespürt habe, dafür müsst man es direkt vergleichen, und das ist unmöglich. Ich hatte einfach Probleme mit Inkonstanzen im Auto und hatte keinen wirklichen Spaß."

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20:24 Uhr

Piastri: Grid-Strafe hat Podest versaut

Oscar Piastri ärgert sich nach dem vierten Platz in Imola über seine Strafe, denn er weiß, dass die Strafversetzung um drei Positionen sein Rennen diktiert hat. Denn durch die Strafe hing er hinter beiden Ferraris fest, statt auf die Jagd nach Max Verstappen zu gehen. "Ich wusste nach dem Qualifying, dass es schmerzhaft werden würde", meint er. "Und der heutige Tag hat das definitiv gezeigt."

"Im Grunde war es heute unmöglich zu überholen", sagt er. "Ich habe mein Bestes gegeben, aber ich habe 20 Runden lang versucht, an Carlos [Sainz] vorbeizukommen, kam aber nie nah genug heran."

Zumindest kam der Australier durch einen Undercut am Ferrari vorbei, doch für das Podium reichte es nicht mehr, obwohl Piastri laut Teamchef Andrea Stella "Vollgas" gegeben hat. "Aber das ist eben eine Konsequenz daraus, wo ich gestartet bin", hadert Piastri.

Trotzdem bekommt er von Stella ein gutes Zeugnis ausgestellt: "Angesichts der Performance im Qualifying ist es schade. Er hatte alle Karten, um an diesem Wochenende auf das Podium zu kommen", so der Teamchef. "Wir nehmen die Verantwortung auf uns, dass er nicht auf das Podium gekommen ist, weil der Grund für das Blockieren mit unseren Abläufen zu tun hat. Oscar hat keinen Fehler gemacht. Aber ich bin sicher, er wird noch Möglichkeiten bekommen."


20:11 Uhr

Alonso: Ohne Safety-Car war es langweilig

Für Fernando Alonso verlief der Imola-Sonntag recht schmerzhaft. Der Spanier musste von der Box aus starten und hatte keine Chance, Boden gutzumachen. Am Ende wurde er nur 19. und Letzter. "Wie vorhergesagt", hadert er. "Leider kannst du in diesem Rennen nur auf ein Safety-Car oder eine rote Flagge hoffen. Das kam nicht, von daher war es hinten ein wenig langweilig."

Er sagt, dass er durch eine andere Strategie und zusätzlichen Boxenstopps noch ein paar Daten für das Team sammeln wollte, "aber als Fahrer kannst du nicht so viel tun."

"Das ganze Rennen über ist nichts passiert, von daher haben wir das Rennen einfach als Test genutzt", so Alonso.

Eine kleine Schrecksekunde gab es nur für ihn selbst, als beim ersten Boxenstopp die linke Vorderradbremse Feuer fing. "Ich war überzeugt, dass das Feuer ausgehen würde, wenn ich wieder schneller fahre und der Wind seinen Teil beiträgt. Aber das hier ist die längste Boxengasse, bis du wieder vom Begrenzer gehen kannst. Es fühlte sich im Auto lang an, aber ich glaube, alles war in Ordnung."


19:42 Uhr

Zwei Siege an einem Tag

Max Verstappen hat am Sonntag übrigens nicht nur den Sieg beim Formel-1-Rennen in Imola geholt, sondern praktisch zeitgleich auch den Sieg bei den 24 Stunden am Nürburgring. Denn der Niederländer hatte bei iRacing zusammen mit seinen Teamkollegen Chris Lulham, Diogo Pinto und Florian Lebigre auf einem BMW M3 auch das virtuelle Langstreckenrennen gewonnen.

Verstappen war dabei gestern Abend und heute Morgen je einen längeren Stint gefahren.

"Nicht an einem Tag", lacht er auf die Frage, ob ihm schon einmal ein solcher Doppelerfolg gelungen war. "Das ist großartig, denn auch darauf haben wir uns intensiv vorbereitet. Von daher bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis."

Bei Red Bull hat man jedenfalls kein Problem mit dem Hobby seines Fahrers: "Er ist im Grunde eine Rennmaschine", lacht Teamchef Christian Horner. "Und häufig testet er am Abend verschiedene Set-ups, von daher ist das für ihn nicht ungewöhnlich."


19:21 Uhr

Verstappen: Fast bis zur Tribüne gerutscht

Max Verstappen berichtet, wie schwierig es war, sich auf den harten Reifen gegen den anstürmenden Lando Norris zu verteidigen: "Als ich auf die harten Reifen gewechselt bin, hatte ich Zweifel, ob ich das bis zum Ende durchbringen kann. Nicht in den ersten zehn oder 15 Runden, aber danach definitiv", sagt er.

"Die Reifen sind aus dem Fenster gefallen und es fuhr sich wie auf Eis. Ich hatte viel plötzliches Übersteuern und man konnte es fühlen, dass die Reifen nicht mehr gegriffen haben. In Kurve 7 bin ich an einem Punkt gefühlt bis auf die Tribüne rausgerutscht. Ich musste sehr seltsame Linien fahren."

"Die letzten zehn Runden ging es für mich nur noch darum, auf diesen Reifen zu überleben und dann hat Lando plötzlich das Tempo angezogen", so der Red-Bull-Pilot. "Ich konnte ihn kommen sehen und war mir nicht sicher, ob ich ihn hinter mir halten konnte. Ich habe so hart wie möglich gepusht mit dem Grip, den ich hatte. Zum Glück waren es gerade genügend Runden."

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