• 23. Februar 2024 · 21:44 Uhr

Vasseur lobt Sainz' "mega professionelle Reaktion" auf Hamilton-Nachricht

Wie Carlos Sainz laut Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur auf die Nachricht reagiert hat, dass er sein Cockpit am Jahresende für Lewis Hamilton räumen muss

(Motorsport-Total.com) - Wie Carlos Sainz selber vor einigen Wochen auf die Nachricht reagiert hat, dass er sein Ferrari-Cockpit nach Ende der Formel-1-Saison 2024 für Lewis Hamilton räumen muss, das hat er dieser Tage bereits gesagt. Laut Sainz kam es für ihn "natürlich überraschend", denn er hatte sich schon auf einen neuen Ferrari-Vertrag gefreut.

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Frederic Vasseur erzählt, wie er Carlos Sainz anrufen musste ... Zoom Download

Noch-Mercedes-Pilot Hamilton, der ab 2025 für Ferrari fahren wird, hat seinerseits dieser Tage zugegeben, dass der Deal, zu Ferrari zu wechseln, ohne Frederic Vasseur nicht zustande gekommen wäre. Hamilton und Vasseur kennen sich noch aus der Zeit als der Formel-1-Rekordweltmeister noch gar nicht in der Königsklasse fuhr.

Sowohl in der Formel-3-Euroserie (2005) als auch in der GP2-Serie (2006) fuhr Hamilton für das Team von Vasseur. In der Formel 3 firmierte der Rennstall als ASM, in der GP2-Serie dann als ART. In der Formel-1-Saison 2025 - 20 Jahre nach dem Gewinn des Formel-3-Titels und 19 Jahre nach dem Gewinn des GP2-Titels - werden Hamilton und Vasseur bei Ferrari wiedervereint sein.

Wie aber hat Carlos Sainz aus Sicht Vasseurs auf die Bekanntgabe des Hamilton-Wechsels reagiert? Auf diese Frage hat der Ferrari-Teamchef am Rande der Formel-1-Testfahrten in Bahrain Folgendes zu sagen: "Wir hatten inzwischen Zeit, darüber zu sprechen. Seine Reaktion war mega professionell. Dabei weiß ich ganz genau, dass es für ihn nicht einfach war."

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Lewis Hamilton übernimmt 2025 den Platz von Sainz bei Ferrari Zoom Download

Das Telefonat, mit dem er Sainz informierte, dass dessen Dienste ab 2025 bei Ferrari nicht mehr gebraucht werden, weil man sich mit Hamilton einig geworden ist, dieses Telefonat war für Vasseur "der schwierigste Anruf meines Lebens". Warum? "Weil ich es absolut zu schätzen weiß, was er im vergangenen Jahr für uns getan hat."

"Die Tatsache, dass er in Singapur gewonnen hat, dass er in Monza auf die Pole gefahren ist und dass er das Team in dieser Phase der Saison herausgezogen hat [aus der Formkrise der Sommermonate] und so weiter", führt der Ferrari-Teamchef in Bezug auf Sainz an.

Der angesprochene Sieg von Sainz im Ferrari in Singapur war der einzige Grand-Prix-Sieg in der Formel-1-Saison 2023, der nicht auf das Konto von Red Bull ging. In der WM-Gesamtwertung hatte Sainz am Saisonende nur sechs Punkte weniger als sein hoch eingeschätzter Teamkollege Charles Leclerc. Als sich Vasseur aber mit Hamilton einig geworden ist, stand fest, dass die bevorstehende Saison 2024 die letzte für Sainz bei Ferrari sein wird.


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"Seine Reaktion war mega professionell", wiederholt Vasseur mit Nachdruck. "Er ist voll auf die neue Saison fokussiert. Und er hat mir gesagt, dass er bis zur letzten Runde der Saison alles geben wird. Da kann ich nur sagen: Er darf sich sicher sein, dass auch wir alles für ihn geben werden, nicht bis zur letzten Runde, sondern bis zur letzten Kurve."

Probleme, Sainz für dessen letztes Ferrari-Jahr zu motivieren, hat Vasseur jedenfalls nicht, wie er darlegt: "Er ist wirklich mega professionell und überhaupt nicht schwer zu managen. Er hat die Gelegenheit, für Ferrari zu fahren und wir haben die Gelegenheit, Carlos im Auto zu haben."

"Wir wissen, dass wir vor einer riesigen Herausforderung stehen, aber Motivation ist wirklich sehr einfach zu finden. Ich muss wirklich sagen, dass ich die Reaktion von Carlos nach der Bekanntgabe sehr zu schätzen weiß", so der Ferrari-Teamchef.

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