• 20. Februar 2023 · 11:47 Uhr

Honda: Mehrere Teams haben uns für 2026 schon kontaktiert

Honda hat bei einer Pressekonferenz am Montag skizziert, unter welchen Bedingungen man sich vorstellen kann, 2026 offiziell in die Formel 1 zurückzukehren

(Motorsport-Total.com) - Der japanische Automobilhersteller Honda, derzeit als Powerunit-Partner von Red Bull und AlphaTauri in der Formel 1 engagiert, behauptet, schon von mehreren anderen Teams im Hinblick auf eine mögliche Zusammenarbeit ab 2026 kontaktiert worden zu sein.

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Koji Watanabe, Präsident der Honda Racing Corporation (HRC) Zoom Download

Honda ist einer von sechs Automobilherstellern, die bei der FIA ihr Interesse an einer Teilnahme als Powerunit-Hersteller ab 2026 hinterlegt haben. Doch eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den Red-Bull-Teams ist dann nicht mehr denkbar. Red Bull wird die Powerunit ab 2026 selbst bauen, mit Unterstützung von Ford.

Dass Honda 2026 noch am Start sein wird, ist keineswegs in Stein gemeißelt. Doch das Interesse an der Formel 1, das besteht, unterstreicht Koji Watanabe, Präsident der Honda Racing Corporation (HRC), denn: "Die Formel 1 bewegt sich mit großen Schritten in Richtung Elektrifizierung, und CO2-Neutralität ist ein Konzernziel von Honda."

"Wir finden, dass die zukünftige Ausrichtung der Formel 1 zu unseren Zielen passt, daher haben wir uns als Powerunit-Hersteller registriert. Wir sind neugierig, in welche Richtung sich die Formel 1 entwickelt. Sie ist die Topkategorie des Motorsports. Wie wird diese aussehen, wenn sie stärker elektrifiziert wird? Das wollen wir im Auge behalten."

Seit der Registrierung bei der FIA für 2026, bestätigt Watanabe, sei man "von mehreren Formel-1-Teams kontaktiert" worden: "Im Moment beschränken wir uns darauf, die Ausrichtung der Formel 1 genau zu verfolgen. Wir haben noch keine konkrete Entscheidung darüber getroffen, ob wir wieder in die Formel 1 einsteigen werden."

Wer könnte 2026 Honda-Partner werden?

Von außen betrachtet wären McLaren und Williams die naheliegendsten Kandidaten für eine Partnerschaft mit Honda. Alle anderen Teams stehen entweder in direkter Verbindung zu einem großen Werk oder haben Allianzen mit solchen, wie zum Beispiel Haas mit seiner Ferrari-Kooperation.

McLaren hatte zuletzt aber erklärt, man sei nicht in Eile, einen Partner für 2026 zu identifizieren: "Wir haben einiges an Zeit, das zu entscheiden", sagt CEO Zak Brown. "Es ist aufregend für die Formel 1, wenn so viele Hersteller in den Sport einsteigen. Das unterstreicht das Wachstum."

Die Frage nach dem künftigen Powerunit-Partner sei eine, die Brown und Teamchef Andrea Stella "gerade gemeinsam beleuchten. Wir stehen da aber nicht unter Zeitdruck und sind sehr glücklich mit Mercedes. Wir werden sehen, was im nächsten Jahr passiert. Irgendwann dann werden wir eine Entscheidung treffen müssen."

Neben McLaren und Williams wird von britischen Medien sogar Aston Martin als potenzieller Honda-Partner genannt, trotz der Verbindung zum gleichnamigen Sportwagenhersteller Aston Martin.

Laut Honda: Zusammenarbeit mit Red Bull "nicht gescheitert"

Hondas Situation, sich nach einem neuen Partner umsehen zu müssen, wurde durch Red Bulls Entscheidung für eine Zusammenarbeit mit Ford ausgelöst. Auf die Frage, warum Hondas Verhandlungen mit Red Bull gescheitert sind, antwortet Watanabe: "Sie sind nicht gescheitert. Wir haben das nie als Scheitern betrachtet."

"Als technischer Partner stehen wir in ständigem Dialog mit Red Bull. Es gibt viele Themen, die wir diskutieren, und viele, die wir bereits diskutiert haben. Unabhängig von diesem Dialog wurde entschieden, diese Partnerschaft über 2025 hinaus nicht fortzusetzen. Für 2026 ist also noch nichts fixiert. So einfach ist das."


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Honda hatte eigentlich seinen Ausstieg aus der Formel 1 per Ende 2021 verlautbart, dann aber zumindest einen Teilrückzieher gemacht. Red Bull gründete in der Zwischenzeit Red Bull Powertrains und entwickelte eine Powerunit auf Basis des Honda-Motors. Werksseitig aber ist Honda derzeit nicht in der Formel 1 engagiert.

2023: Honda taucht noch prominenter als bisher auf

Seit Suzuka 2022 sind zumindest die Honda-Logos und der Honda-Schriftzug wieder prominent auf den Autos von Red Bull und AlphaTauri vertreten, und 2023 kommt das Honda-Logo sogar wieder auf die Motoren drauf.

Das sei ein Symbol der fortgesetzten Zusammenarbeit zwischen Honda und Red Bull, sagt Watanabe. Für die FIA-Nennliste wird der Name des Motorenherstellers 2023 auf Honda RBPT (RBPT = Red Bull Powertrains) geändert, verrät Watanabe. Und der offizielle Name des Motors für die Formel-1-Saison 2023 lautet ab sofort Honda RBPT H001.

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