• 03. Februar 2023 · 16:32 Uhr

Mit Honda, Audi und Red Bull Ford: FIA bestätigt Motorenhersteller für 2026

Der Automobil-Weltverband hat die sechs Motorenhersteller für das neue Formel-1-Motorenreglement ab 2026 bekannt gegeben - FIA-Präsident euphorisch

(Motorsport-Total.com) - Die FIA hat bekannt gegeben, dass sechs Hersteller für die nächste Generation der Formel-1-Motorenvorschriften ab 2026 unterschrieben haben, darunter Red Bull Ford, Audi und Honda.

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Die FIA hat gleich sechs Formel-1-Motorenhersteller für 2026 verkündet Zoom Download

Die Formel 1 wird im Jahr 2026 ihre nächste Generation von Power-Units einführen und dabei den Schwerpunkt auf die Verwendung nachhaltiger Kraftstoffe und mehr Elektroantrieb legen, um die Nachhaltigkeit zu verbessern, ohne das Spektakel auf der Strecke zu beeinträchtigen.

Die Gespräche mit bestehenden und potenziellen neuen Herstellern über das Reglement laufen schon seit einiger Zeit, aber die FIA gab am Freitag bekannt, dass sechs Parteien ihre Registrierung abgeschlossen haben.

Dazu gehören Audi, die bereits im August 2022 im Rahmen des Großen Preises von Belgien angekündigt hatten, 2026 erstmals als Motorenlieferant für Sauber in die Formel 1 einzusteigen, und Red Bull Ford, dessen Partnerschaft ebenfalls am Freitag bekannt gegeben wurde.

Obwohl die bestehende Beziehung zwischen Honda und Red Bull 2026 ausläuft, hat sich der japanische Hersteller auch für den Zyklus von 2026 bis 2030 angemeldet, obwohl man noch nicht an ein Team gebunden ist. Das bedeutet, dass mit den bestehenden Power-Unit-Lieferanten die folgenden Unternehmen registriert sind:

- Alpine Racing - Audi - Ferrari S.p.A. - Honda Racing Corporation - Mercedes High Performance Powertrains - Red Bull Ford Powertrains

FIA-Präsident lobt techniches Reglement

"Diese Unternehmen werden die nächste Generation von Formel-1-Antriebseinheiten liefern, die im sportlichen und technischen Reglement der FIA-Formel-1 für 2026 vorgesehen sind, das auf der FIA-Website veröffentlicht ist", heißt es in der Erklärung der FIA weiter.

"Die Bestätigung, dass ab 2026 sechs Power-Unit-Hersteller in der Formel 1 antreten werden, ist ein Beweis für die Stärke der Meisterschaft und das robuste technische Reglement, das von der FIA in enger Zusammenarbeit mit der Formel 1 und den Power-Unit-Herstellern sorgfältig ausgearbeitet wurde", sagt FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem.


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"Die Power Unit steht an der Spitze der technologischen Innovation, die die Zukunft der Formel 1 nachhaltiger macht und gleichzeitig den spektakulären Rennsport erhält. Ich bin dankbar für das Vertrauen der weltweit führenden Automobilhersteller, das sie mit ihrem Engagement für die Formel 1 zum Ausdruck bringen."

Was plant Honda?

Das wachsende Interesse der Hersteller kommt zu einer Zeit, in der die Formel 1 einen weltweiten Aufschwung erlebt, insbesondere in den Vereinigten Staaten, und andere Parteien sind bekanntermaßen an einem künftigen Einstieg interessiert.

General Motors kündigte Anfang Januar Pläne für eine Formel-1-Partnerschaft mit Andretti Global an, erklärte jedoch, dass man zunächst mit einem bestehenden Motorenhersteller zusammenarbeiten wolle, falls man einen Platz in der Startaufstellung erhält. Dabei würde Alpine als wahrscheinlich Szenario gelten, da sich die Franzosen ein Kundenteam wünschen.

Porsche war ebenfalls stark in Gespräche mit Red Bull über eine mögliche Partnerschaft involviert, bei der der deutsche Hersteller mit Red Bull Powertrains einen Motor entwickeln würde, doch die Verhandlungen wurden im Sommer abgebrochen.

Unklar ist noch, wohin es Honda verschlagen wird. In der Vergangenheit wurde spekuliert, dass der japanische Automobilhersteller eine enge Partnerschaft mit AlphaTauri anstreben oder das Team aus Faenza komplett übernehmen könnte, doch nach der Verkündung, dass Ford 2026 auch das Red-Bull-Schwesterteam beliefern wird, sollte dies kein Thema mehr sein.

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