• 11. Januar 2022 · 09:05 Uhr

Marko: Perez ist "ein Teamplayer", aber er hat eine Schwäche

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen und Red-Bull-Motorsportkonsultent Helmut Marko blicken auf Sergio Perez' Leistung in Abu Dhabi zurück und schwärmen

(Motorsport-Total.com) - Selten ist eine Nummer zwei im Team nach einem Formel-1-Saisonfinale so in den Himmel gelobt worden, wie Red-Bull-Pilot Sergio Perez nach Abu Dhabi. Mit seiner Verteidigung gegen Lewis Hamilton nach dessen erstem Boxenstopp ermöglichte er Teamkollege Max Verstappen, wichtige Zeit gutzumachen.

Sergio Perez, Lewis Hamilton

Sergio Perez hielt Lewis Hamilton in Abu Dhabi zwei Runden lang auf Zoom Download

Der Weltmeister erhob Perez dafür noch während des Rennens in den Legendenstatus und wurde auch nach dem Titelsieg nicht müde, die Leistung des Mexikaners zu betonen. "Was Checo da gemacht hat, ist unglaublich", sagt er bei 'ServusTV'.

"Das hat am Ende auch unser Rennen gemacht, weil Mercedes dann keinen Stopp hat machen können beim Safety-Car. Ohne Checo wäre ich natürlich auch kein Weltmeister geworden."

Das weiß auch Red-Bull-Motorsportkonsultent Helmut Marko, der über Perez sagt: "Er ist unglaublich loyal und er ist ein Teamplayer. Wir haben natürlich gewisse Szenarien mit ihm abgesprochen und die liefert er dann ab - und ohne Murren oder etwaiges Aufbegehren oder Infragestellen."


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"Er hat hier in zwei Runden den Hamilton acht Sekunden eingebremst, aber in sehr fairer Weise", blickt er auf das Rennen in Abu Dhabi zurück und stichelt gegen Mercedes-Pilot Hamilton: "Er hat natürlich wieder gesagt 'dangerous driving', das kennen wir ja."

Dabei sei das Saisonfinale nicht die erste Situation gewesen, in der Perez sein Können und seine Loyalität bewiesen habe. "Beispielsweise in der Türkei, wo er auch mit ihm zusammengekommen ist", erinnert sich der Österreicher. "Er hat eine Schwäche, das ist das Qualifying. Aber im Rennspeed ist er tadellos da."

In Abu Dhabi sei der Mexikaner eine etwas andere Abstimmung als Verstappen gefahren, erklärt Marko weiter. "Zwar nur marginal anders als der Max", sagt er, "aber er hatte mehr Downforce, dadurch war er im dritten Sektor schneller. Und dadurch ist es ihm auch leichter gefallen, diese Verteidigung durchzuführen."

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