• 19. Oktober 2021 · 13:53 Uhr

Marko: Red Bull will mit Newey "wieder auf absolutes Toplevel kommen"

Mit der Rückkehr von Technikchef Adrian Newey an die Strecke ist Helmut Marko überzeugt, dass Red Bull für die letzten Rennen in bestmöglicher Form sein wird

(Motorsport-Total.com) - Mit der Rückkehr von Adrian Newey in die Red-Bull-Box verfügt das Team in der letzten Phase der Formel-1-Saison 2021 wieder über einen wichtigen Baustein seines Erfolges. Der Technikchef musste nach einem Fahrradunfall in der Sommerpause länger pausieren und sich mehreren Operationen unterziehen.

Christian Horner, Helmut Marko, Adrian Newey, Max Verstappen

Adrian Newey konnte sich mit Verstappen in Istanbul wieder vor Ort austauschen Zoom Download

Nun ist Newey wieder einsatzbereit und feierte in Istanbul sein Comeback - genau zur richtigen Zeit. Denn als Red Bull in der Türkei von der anderen Streckenbeschaffenheit überrascht wurde und mit Untersteuern zu kämpfen hatte, fand Newey bei der Fahrzeugabstimmung den richtigen Dreh, um das Problem zu lösen.

"Er hat sofort die Schwierigkeiten erkannt, die wir in der Abstimmung hatten", erklärt Helmut Marko im Gespräch mit Formel-1-Sender 'Sky'. Zwar habe Neweys Abwesenheit dem Team nicht unmittelbar geschadet, denn: "Wir sind gut auch in der Breite aufgestellt, aber natürlich ist Newey die Galionsfigur."

"In der Anfangsphase wussten wir nicht, wie schwer ist die Verletzung. Er musste einige OPs hinter sich bringen", sagt der Red-Bull-Motorsportberater weiter. "Jetzt ist er aber wieder, ich will nicht sagen voll fit, aber er ist so weit da, um seinen Job erfüllen zu können." Das ist vor allem mit Blick auf den Titelkampf wichtig.


Fotos: Red Bull, F1: Grand Prix der Türkei (Istanbul) 2021


In der Basis in Milton Keynes seien nun Treffen mit Max Verstappen geplant, damit er und Newey daran arbeiten können, "dass wir chassismäßig auch wieder auf absolutes Toplevel kommen", betont Marko. Für das anstehende Rennwochenende in Austin sieht sich Red Bull gegenüber Mercedes aber erst einmal im Nachteil.

"Wir wissen, dass das nächste Rennen in Austin schon seit einigen Jahren eine Hamilton-Hochburg ist", hält Teamchef Christian Horner fest, hegt für danach aber berechtigte Hoffnungen. "Denn dann kommen Mexiko und Brasilien. Die höher gelegenen Rennen sind in der Vergangenheit ziemlich stark für uns gewesen."

In Bezug auf die letzten drei Rennen der Saison (Katar, Saudi-Arabien und Abu Dhabi) wisse er wiederum noch nicht, "was ich davon erwarten kann", räumt Horner ein. "Es wird faszinierend werden, aber wir müssen natürlich in Topform sein." Aktuell trennen Verstappen und Lewis Hamilton nur sechs Punkte.

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