• 06. Mai 2021 · 18:12 Uhr

Lando Norris: McLaren MCL35M ein schwierig zu fahrendes Auto

Lando Norris findet den MCL35M schwierig zu fahren, kommt aber trotzdem immer besser damit zurecht - Erhöhte Verantwortung sorgt für erhöhtes Selbstvertrauen

(Motorsport-Total.com) - Obwohl Lando Norris der Shootingstar der ersten drei Saisonrennen ist und bei allen drei Rennen Best of the Rest war, sagt er, dass er insbesondere in Bahrain gar nicht so gut zurechtkam. Damals hatte ihn sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo im Qualifying geschlagen.

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Lando Norris ist in dieser Saison deutlich reifer geworden Zoom Download

"Das Auto hat sich definitiv etwas verändert im Vergleich zum Vorjahr. Man muss es anders fahren", sagt der Brite. "In Bahrain hatte ich das Auto noch nicht im Griff. Daniels Fahrstil hat im Grunde besser zum Auto gepasst als meiner."

Dennoch konnte Norris am Ende Rang vier belegen und laut seiner Aussage eine Menge lernen, um sich dann in Imola und Portugal zu verbessern. "Ich lerne aber immer noch, wie man das Auto fährt und wie man alles herausholt. Es ist definitiv kein einfach zu fahrendes Auto", so der McLaren-Pilot.

Mit der Zeit fühle er sich im MCL35M aber immer wohler und wisse in jeder Session, was er zu machen hat.

Bei McLaren nimmt Norris in diesem Jahr eine neue Rolle ein. Plötzlich ist er im Team der erfahrene Pilot. In den vergangenen beiden Jahren konnte er als Neuling von Carlos Sainz lernen, doch jetzt kam mit Daniel Ricciardo ein neuer Pilot, der das Team nicht kennt: "Ich habe eine größere Rolle und mehr Verantwortung bei einigen Dingen wie der Entwicklung und dem Wissen über das Team in den vergangenen Jahren."

"Das kann Daniel nicht haben, von daher muss ich ein bisschen mehr in die Bresche springen und dabei helfen, das Team nach vorne zu bringen", so Norris. Er weiß, dass Ricciardo dafür anderes Wissen von Red Bull und Renault mitbringt, von dem er profitieren kann.

"Ich musste einfach zulegen, und das war auch gut für mich, weil ich dadurch meine Anstrengungen verbessert habe", sagt er. "Ich habe mich natürlich immer ins Zeug gelegt, aber es geht da um Zeit und Hingabe mit dem Team, um mehr zu verstehen, ins Detail zu gehen und viel mehr mit dem Team in der Fabrik zu arbeiten."

"Es ist schwierig, da genaue Dinge zu sagen, aber ich habe mehr Verantwortung und mehr Selbstvertrauen. Ich weiß, was ich mit jedem Schritt erreichen möchte."

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