• 23. April 2021 · 08:25 Uhr

Masepin gesteht nach schwierigem Start: "F1 für mich überraschend intensiv"

Die Formel-1-Karriere von Nikita Masepin hat gerade erst begonnen, doch der junge Russe steht bereits in der Kritik - Er selbst will sich davon nicht beunruhigen lassen

(Motorsport-Total.com) - Die ersten beiden Formel-1-Wochenenden von Nikita Masepin verliefen alles andere als glücklich. Beim Saisonauftakt in Bahrain drehte er sich ohne Fremdeinwirkung bereits nach zwei Kurven raus, zuletzt in Imola drehte er sich erneut mehrfach und hatte im Ziel eine Minute Rückstand auf seinen Teamkollegen Mick Schumacher.

Nikita Masepin

Nikita Masepin möchte viele Jahre in der Formel 1 fahren Zoom Download

Am Selbstvertrauen des 22-Jährigen, der wegen seiner zahlreichen Dreher in den sozialen Medien bereits den hämischen Spitznamen "Masespin" bekommen hat, scheint das aber nicht gekratzt zu haben. "Ich bin mir sicher, dass ich mindestens ein paar Jahre in diesem Paddock verbringen werden", so der Russe.

"Daher verfalle ich jetzt noch nicht in Panik", stellt er klar. Rückendeckung dürfte er dabei auch von seinem Team haben, denn bei Haas hat man immer betont, dass 2021 eine Übergangssaison ist. Der Fokus liegt darauf, die Rookies Schumacher und Masepin auf 2022 vorzubereiten. Fehler sind in diesem Jahr also noch erlaubt.


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"Wir sind beide in der gleichen Situation", sagt der Russe im Hinblick auf seinen Teamkollegen und verrät: "Bis jetzt war die Formel 1 für mich überraschend intensiv. Ich wusste natürlich, dass sie intensiv ist. Aber die zwei Qualifyingsessions, die ich bislang hatte, waren ziemlich hektisch."

"Es gibt weniger Zeit und es passieren sehr viele Dinge. Es ist eine große Lernkurve", gesteht der Russe, der deswegen jetzt allerdings nicht selbst in Hektik verfallen will. Er betont, dass es einfach wichtig sei, zu lernen. "Die [Lern-]Kurve zeigt aktuell nach oben. Aber es gibt noch immer eine Menge Arbeit", so Masepin.


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Die Formel 1 sei "eine komplett andere Serie" als alle anderen, in denen er zuvor gefahren ist. "Es ist anspruchsvoll", erklärt er und berichtet aus inzwischen eigener Erfahrung: "Wenn man zu viel pusht und in der Mauer landet, kann man viel mehr verlieren als gewinnen, wenn man ein paar Zehntel findet."

Sein Ziel sei es daher, sich "graduell" zu steigern. "Darauf bin ich fokussiert", betont er. Das Rennen in Imola war zumindest in der Hinsicht eine Verbesserung, dass Masepin dieses Mal die Zielflagge gesehen und wichtige Rennkilometer gesammelt hat. Nun wird es darum gehen, die Fehlerquote zu reduzieren und schneller zu werden.

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