• 07. April 2021 · 06:17 Uhr

Nico Hülkenberg: Erste Simulatortage für Mercedes und Aston Martin absolviert

Nico Hülkenberg hat bei allen drei Arbeitgebern für die Formel-1-Saison 2021 seine ersten Arbeitstage erfolgreich absolviert

(Motorsport-Total.com) - Nico Hülkenberg ist zwar nicht mehr als Stammfahrer in der Formel 1 aktiv, doch ganz verloren hat er den Anschluss an die Königsklasse nicht. 2021 ist er sogar in Dreifachfunktion tätig: als Ersatzfahrer bei Mercedes und Aston Martin, sollte einer der Grand-Prix-Piloten zum Beispiel coronabedingt ausfallen, und als Experte und Co-Kommentator beim österreichischen Sender ServusTV.

Nico Hülkenberg ServusTV

Nico Hülkenberg verrät bei ServusTV immer wieder interessante Anekdoten Zoom Download

In letzterer Funktion hat er rund um den Saisonauftakt in Bahrain verraten, dass er schon "jeweils einen Tag" im Simulator von Mercedes und Aston Martin gesessen ist und sich so auf die neuen Autos eingeschossen hat.

"Man kriegt da schon ein Gefühl dafür, wie sich so ein Auto fahren lässt. Das ist ein erster Eindruck, der auch wichtig ist", sagt er. "Der Aston Martin ist schon anders zu fahren als letztes Jahr. Aber wenn's dann wirklich Realität wird, ist es auf der Strecke immer nochmal ein anderes Gefühl und nochmal ein Lernprozess, den man dann schnell durchlaufen muss."

Außerdem hat Hülkenberg im Live-Kommentar bei 'ServusTV' ausgeplaudert, dass Helmut Marko einst "not amused" war, als er in jungen Jahren vorstellig wurde, um womöglich Red-Bull-Junior zu werden. Eine Anekdote, über die alle Beteiligten heute, mit vielen Jahren Abstand, lachen können.

"Wenn ich mich irgendwo vorstelle oder bewerbe, ist ganz klar, dass ich mit optimalsten Unterlagen daherkomme", erinnert sich Marko in einem Interview auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de an die von Hülkenberg erzählte Geschichte.


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Der Deutsche sei damals, in seiner Go-Kart-Zeit, "ein lockerer Bursche" gewesen, der anderes im Kopf hatte, als mit einem säuberlich ausgedruckten Lebenslauf zum Bewerbungsgespräch bei ihm zu erscheinen. Zudem sei sein damaliges Management in Markos Erinnerung etwas merkwürdig gewesen.

"Aber das ist Geschichte", sagt der Red-Bull-Motorsportkonsulent. "Jetzt haben wir einen super Fernsehkommentator. Er ist Reservefahrer bei Aston Martin und Mercedes. Vielleicht plaudert er was aus über diese Autos, was wir verwenden können! Aber er ist [als TV-Kommentator] sehr gut angekommen. Ich hab's mir noch nicht angeschaut, aber die Quoten waren sensationell."

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