• 08. Dezember 2020 · 13:16 Uhr

Ralf Schumacher zweifelt an Alonso: "Wirklich so komplett?"

Ralf Schumacher bezweifelt, dass Fernando Alonso bei Renault an alte Zeiten anknüpfen kann: "Die Formel 1 ist komplexer geworden"

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonsos Comeback in der Formel 1 hat nicht nur gleich für eine Kontroverse gesorgt. Auch das Fahrerlager ist gespalten. Zweifel am fahrerischen Talent des Spaniers hat niemand, doch nicht jeder ist davon überzeugt, dass der 39-Jährige das ist, was Renault jetzt braucht. Dazu gehört auch Formel-1-Experte Ralf Schumacher.

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Fernando Alonso wird 2021 wieder im Renault sitzen Zoom Download

"Er ist für mich schwer einzuschätzen", sagt er gegenüber 'Sky'. "Er ist ein Riesentalent, sonst wäre er nicht zweimal Weltmeister geworden. Aber ob er wirklich die Fähigkeiten hat, sich auf das ganz Neue einzulassen - ob er so komplett ist, das jetzt von Anfang an zu nutzen?"

"Er war jetzt eine Weile draußen und die Formel 1 ist komplexer geworden. Ob er so gut ist? Ich sage nein, aber wir werden es sehen." Alonso hatte 2018 seine letzte Formel-1-Saison für McLaren bestritten und hat danach eine zweijährige Pause eingelegt. In dieser Zeit wurde er unter anderem mit Toyota Langstrecken-Weltmeister und zweimal Le-Mans-Sieger.

Noch etwas könnte weiteren Erfolgen für Alonso in der Formel 1 im Wege stehen, findet sein ehemaliger Rivale: "Bei den Teams, in denen er gewesen ist, ist er meist auch nicht so friedlich weggegangen. Vielleicht mit der Ausnahme Renault, als sein Manager [Flavio Briatore] noch Chef war. Da bin ich mal gespannt, wie er es macht."

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"Das Auto ist ja nicht für ihn entwickelt oder zugeschnitten worden. Er wird in den ganzen Entwicklungsprozess jetzt einsteigen und dann muss er mit dem klarkommen, was er hat. Und das Auto für das nächste Jahr ist ja mehr oder weniger schon fertig."

Deshalb findet er auch, dass Mercedes mit Lewis Hamilton weitermachen solle, bei dem man weiß, was man hat: "Auch ein George Russell würde im Moment den Lewis über eine Saison nicht biegen können. Lewis weiß jederzeit, was er tut, wie er es tut, und arbeitet eng mit dem Team zusammen."

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