• 17. September 2020 · 16:58 Uhr

Esteban Ocon: Nach Problemen jetzt gleich schnell wie Ricciardo?

Am Anfang des Jahres hing Esteban Ocon seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo deutlich hinterher, mit der Performance in Mugello ist der Franzose aber zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Eins zu acht steht es aus Sicht von Esteban Ocon in den Qualifying-Duellen gegen Renault-Teamkollege Daniel Ricciardo. Lediglich im völlig verregneten Spielberg-Qualifying zum Steiermark-GP hatte der Franzose die Nase vorn, ansonsten immer das Nachsehen. In Mugello hatte Ocon die Möglichkeit, den Rückstand zu verkürzen, doch mit seinem Abflug in Q3 blieb er auf Rang zehn hängen.

Esteban Ocon, Daniel Ricciardo

Esteban Ocon kann sich jetzt besser gegen Daniel Ricciardo behaupten Zoom Download

Doch Ocon betont, dass er in Sachen Performance mittlerweile fast auf Augenhöhe mit Ricciardo sei. Am Anfang der Saison habe er noch Probleme mit dem Auto gehabt, in Mugello sei die Pace beider Piloten aber ähnlich gewesen. "Ich bin zufrieden mit diesem Wochenende", sagt Ocon über die Pace. "Und das soll auch in Zukunft zu sein."

Zu Saisonbeginn hatte es hingegen noch einige Schwierigkeiten gegeben. "Wir hatten Probleme mit dem Auto und wie wohl ich mich darin fühle", sagt Ocon. "In dieser Hinsicht war es etwas schwierig. Bei diesem Rennen war das aber nicht der Fall. Ich habe mich hinter dem Lenkrad sehr wohl gefühlt", so der Franzose. "Ich habe mich am Wochenende stark gefühlt."

Wo die Probleme lagen, ist für ihn einfach zu beziffern. "Es war definitiv beim Set-up und unseren Entscheidungen. Da hatten wir definitiv Probleme. Ein paar Mal habe ich auch einfach Geschwindigkeit auf den Geraden verloren. Das war zwei oder drei Rennen lang - und das hat uns natürlich Zeit gekostet", sagt er.


Fotostrecke: Mugello: Fahrernoten der Redaktion

"Aber wir hatten lange Gespräche darüber, was wir tun können, um das zu verbessern. Und an diesem Wochenende hat es sich ausbezahlt", so Ocon. In den fünf Rennen zuvor war er stets zwischen zwei und vier Zehntelsekunden langsamer als sein Teamkollege. In Mugello waren es in Q2 0,054 Sekunden, die die beiden trennten - in Q1 lag Ocon vorne (Zur Liste der Qualifying-Duelle 2020).

"Wir waren das gesamte Qualifying über gleichauf, und es sollte auf den letzten Run in Q3 ankommen. Ich habe hart gepusht, weil ich mich zuversichtlich gefühlt habe." Doch es war etwas zu viel und Ocon flog ab. Die nächste teaminterne Niederlage war besiegelt. Im Rennen kam der Renault-Pilot aufgrund einer defekten Bremse nicht weit.

Fotos & Fotostrecken

Formel 1 2021: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel
Formel 1 2021: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel
Sachir: Fahrernoten der Redaktion
Sachir: Fahrernoten der Redaktion

Feuerunfälle in der jüngeren Formel-1-Historie
Feuerunfälle in der jüngeren Formel-1-Historie

Grand Prix von Bahrain
Grand Prix von Bahrain
Sonntag

Feuerunfall von Grosjean in Bahrain: Die 15 spektakulärsten Fotos
Feuerunfall von Grosjean in Bahrain: Die 15 spektakulärsten Fotos
ANZEIGE
Formel1.de auf YouTube
ANZEIGE

Formel-1-Quiz

Wie hieß der Red Bull Ring von 1997 bis 2003?

Top-Motorsport-News

GruppeM Racing steigt in DTM 2021 ein: Erstes Team steht fest!
DTM - GruppeM Racing steigt in DTM 2021 ein: Erstes Team steht fest!

Verwirrung um Le-Mans-Testtag: 2021 doch auf dem großen Kurs
WEC - Verwirrung um Le-Mans-Testtag: 2021 doch auf dem großen Kurs

Um den Ford-Traum zu verwirklichen: Als Colin McRae Subaru verließ
WRC - Um den Ford-Traum zu verwirklichen: Als Colin McRae Subaru verließ

Kevin Schwantz: Joan Mir würde auch mit einer 500er gewinnen
MotoGP - Kevin Schwantz: Joan Mir würde auch mit einer 500er gewinnen
Formel 1 App

Folge Formel1.de