• 12. August 2020 · 16:21 Uhr

Todt zittert um Schumacher-Rekorde: Hamilton "bewundernswert"

Jean Todt muss zusehen, wie Lewis Hamilton einen Rekord nach dem anderen einfährt: Das sieht er mit einem lachenden und einem weinenden Auge

(Motorsport-Total.com) - Natürlich blickt FIA-Präsident Jean Todt ein wenig mit Wehmut auf die Formel-1-Rekorde, die Lewis Hamilton gerade bricht, dennoch bewundert der Franzose Hamilton und das Mercedes-Team für das Geleistete. Todt war als Ferrari-Teamchef an vielen aktuellen Rekorden mit Michael Schumacher beteiligt. "Und um ehrlich zu sein, möchte man dann lieber, dass der Rekord bleibt", sagt er.

Jean Todt, Toto Wolff

Jean Todt zieht vor der Arbeit von Mercedes seinen Hut Zoom Download

"Aber auf der anderen Seite hat normalerweise jeder Rekord eine Lebensspanne. Und alle Rekorde sind da, um gebrochen zu werden", sagt Todt. "Und Mercedes und Lewis fügen alles zusammen, um die Rekorde zu brechen."

Zahlreiche Rekorde hat Hamilton Schumacher schon abgenommen, und die wichtigsten könnten in diesem Jahr folgen: Vier Siege braucht der Engländer noch, um in Sachen Grand-Prix-Erfolgen mit "Schumi" gleichzuziehen. Und wenn er am Ende des Jahres Weltmeister ist, hat er mit sieben Titeln ebenfalls zum Deutschen aufgeschlossen.

"Man kann zwar sagen, dass es andere Zeiten sind, aber das spielt für Rekorde keine Rolle. Das ist kein Teil davon", sagt der FIA-Präsident. "Das ist eindeutig bewundernswert. Wenn sie es verdienen, dann kann man ihnen nur gratulieren."


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Vor allem der Fakt, dass Mercedes nicht nur ein Jahr stark fährt, sondern im mittlerweile siebten Jahr in Folge, beeindruckt ihn. "Ich bewundere die Konkurrenzfähigkeit, die Zuverlässigkeit, die Dauer, den Einsatz. Aber für den Sport hätten die Leute gerne etwas mehr Unvorhersehbarkeit. Sie hätten gerne mehr Abwechslung."

Die Frage ist, wie man das bewerkstelligen kann. "Unsere Rolle ist sicherzustellen, dass sich alle an die Regeln halten", betont Todt. "Ich weiß, dass andere Teams und andere Motorenhersteller alles geben können, um Autos zu bauen, mit denen sie mit Mercedes mithalten können."

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