Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Teamchefs reagieren auf FIA-Ferrari-"Einigung"!

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Erste Reaktionen von Teamchefs auf die "Einigung" zwischen FIA und Ferrari in Sachen Antrieb +++

19:56 Uhr

Teamchefs am Telefon: Wir haben recherchiert

Wir haben die letzten Minuten genutzt, um ein paar Teamchefs via Handy zu kontaktieren. Was gar nicht so einfach ist, weil viele gerade im Flieger sitzen und von den Tests aus Barcelona zurückfliegen. Drei haben sich dann aber doch gemeldet - und wir haben vollstes Verständnis dafür, dass sich vorerst niemand offiziell zu diesem Thema äußern will.

Was man uns sagt, ist aber hochbrisant: Die FIA-Mitteilung, sagt einer, sei erstens "peinlich", genau wie schon die Geldstrafe im vergangenen Jahr in Abu Dhabi. Zweitens hätte man Ferrari entweder richtig bestrafen oder die Information gleich bleiben lassen sollen. So schadet man dem Sport und sorgt für Diskussionen, ohne dass klare Fakten geschaffen werden.

Drittens, und das ist der vielleicht spannendste Aspekt an der Sache, wusste laut unserer Quelle keines der anderen Teams über die geplante Presseaussendung Bescheid. Das heißt, die FIA scheint Ferrari für schuldig zu halten, denn das impliziert die heutige Entwicklung. Bestraft Ferrari aber nicht. Und hat diese fragwürdige Entscheidung nicht mit anderen Playern abgesprochen.

Intern, so sagt man uns, hat die FIA klar geäußert, dass man Ferrari für schuldig hält, mit dem Motor getrickst zu haben. Hinter den Kulissen habe man sich auf einen Geheimdeal geeinigt, um Ferraris Gesicht zu wahren - gerade vor dem Hintergrund, dass sich Ferrari für die Zeit nach 2020 noch nicht fix zur Formel 1 bekannt hat.

Es ist zweifellos eine absolute Bombe, die da heute im Formel-1-Paddock eingeschlagen hat. Und eine, über die in den nächsten Tagen noch viel zu reden sein wird. Und die möglicherweise auch ein juristisches Verfahren mit sich bringt ...


19:24 Uhr

McLaren-Updates funktionieren "wie erwartet"

Teamchef Andreas Seidl zieht ein positives Fazit zum Formel-1-Test in Barcelona: "In der zweiten Woche hatten wir einige Updates am Auto, die wie erwartet funktioniert haben. Es war der beste Test für McLaren in ziemlich langer Zeit. Die ausgezeichnete Zuverlässigkeit hat es uns ermöglicht, unser Programm wie geplant durchzuführen. Wir fühlen uns gut vorbereitet auf die Saison."


19:09 Uhr

Hamilton wähnt sich vor "schwierigstem Jahr"

Mercedes geht auf dem Papier als Favorit aus den Testfahrten hervor. Doch davon will Lewis Hamilton als Titelverteidiger gar nichts wissen. Er meint: "Wir sind so fokussiert wie nie zuvor. Es fühlt sich wie unser bisher schwierigstes Jahr an."

Sein Team habe noch "einige Probleme", sagt Hamilton. In der Tat: Mercedes-Antriebe streikten insgesamt fünf Mal an sechs Testtagen, sowohl beim Werksteam als auch bei den Kunden Racing Point und Williams.

"Es war nicht perfekt", meint Hamilton. "Diese Probleme gilt es jetzt auszumerzen. Wie lange das dauern wird, weiß ich aber nicht. Es muss aber nichts Schlechtes sein, wenn so etwas beim Testen passiert. Ansonsten war unsere Leistung ziemlich gut. Wo wir damit im Vergleich zu den anderen stehen, keine Ahnung."


19:03 Uhr

Verstappen macht sich "gar keine Sorgen"

"Ich mache mir gar keine Sorgen", sagt Max Verstappen nach den Wintertests. "Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht weiter Druck machen und uns verbessern müssen."

Die Vorbereitungen seines Teams auf die Saison 2020 bezeichnet er als "gut" und ergänzt: "Ich hoffe, es reicht, um in Melbourne konkurrenzfähig zu sein. Ich fühle mich bereit. Denn wir haben alles ausprobiert, was wir testen wollten. Damit bin ich zufrieden."

Über seine zahlreichen Dreher sagt Verstappen schlicht: "Sowas passiert. Ich wollte die Grenzen des Autos kennenlernen. Das hat ziemlich gut funktioniert."


18:50 Uhr

Williams-Fahrer: Fortschritt da, aber nicht genug

George Russell glaubt nicht, dass Williams 2020 ins Mittelfeld vordringen kann. "Befinden wir uns in einer besseren Position? Ich habe meine Zweifel. Realistischerweise haben wir noch immer das langsamste Auto."

Seinem Team sei es aber gelungen, den Rückstand auf die Konkurrenz zu reduzieren. "Das ist alles, worauf wir uns im Winter Hoffnungen machen konnten", so Russell. "Ich rechne jedenfalls nicht damit, dass man uns in Melbourne in Q2 oder Q3 sehen wird."

Vergangenes Jahr hatte Williams abgeschlagen den letzten WM-Platz belegt.


18:46 Uhr

Renault nach P4: Geht da was?

Daniel Ricciardo weiß nicht, wie er die viertschnellste Zeit bei den Formel-1-Tests in Barcelona einsortieren kann. "Man ist ein bisschen zurückhaltend, weil es nur Testfahrten sind und wir den C5-Reifen verwendet haben", meint er. "Wir wissen: Wir sind nicht so schnell wie Mercedes. Deshalb sollten wir jetzt nicht in falschen Glauben verfallen."

Immerhin habe er eine "gute Runde" hingekriegt, so Ricciardo weiter. "Wenn du mit dem C5 fährst und am Ende Sechster wirst, dann bist du enttäuscht." Das Ergebnis sei in jedem Fall "positiv" für Renault. "Uns ist aber auch klar, dass das nicht notwendigerweise der Startposition für Melbourne entspricht. So weit, so gut."


18:32 Uhr

Kupplungsproblem setzt Haas matt

Nur 16 Runden hatte Kevin Magnussen im Haas VF-20 gedreht, da musste er mit einem Kupplungsdefekt die Garage ansteuern. Und er blieb in der Box, bis 25 Minuten vor dem Ende der Testsession am Freitagabend. "Das war Pech", meint er nun. Teamchef Günther Steiner findet es eher "frustrierend" und sagt: "Wir hatten nur zwei größere Probleme, heute die Kupplung und vergangenen Freitag das Hinterrad."


18:29 Uhr

Räikkönen: Zweieinhalb Tage sind ein Witz

Alfa-Romeo-Fahrer Kimi Räikkönen hat sich darüber beschwert, dass vor dem Auftakt der Saison 2020 nur wenig Testzeit zur Verfügung stand: "Zweieinhalb Tage im Auto sind ganz weit weg von dem, was wir in der Vergangenheit veranstaltet haben."

In der Tat: Als Räikkönen zu Beginn der 2000er-Jahre in die Formel 1 kam, gab es noch keine Testbeschränkungen und Teams unternahmen sowohl Gruppentests als auch private Probefahrten.

Was bei Räikkönen/Alfa Romeo dazukam: Neu-Testfahrer Robert Kubica erhielt in Barcelona ebenfalls Streckenzeit, was zulasten der Stammfahrer ging.

Ebenfalls kritisch hatte sich bereits Claire Williams geäußert.

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