• 18. Dezember 2019 · 12:35 Uhr

Red Bull: Mit 2020er-Auto 14 Tage vor dem Zeitplan

Helmut Marko erklärt, weshalb Red Bull 2020 "keine Ausreden" mehr hat und warum das Team im zweiten Jahr mit Honda voll auf Sieg gepolt ist

(Motorsport-Total.com) - "Für nächstes Jahr haben wir keine Ausreden mehr", sagt Red-Bull-Sportchef Helmut Marko. Was er nicht sagt, aber meint: Sein Team soll in der Saison 2020 erstmals seit 2013 wieder um den WM-Titel fahren.

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Der Red Bull RB15 von 2019 bei den Wintertests vor Saisonbeginn Zoom Download

Die technischen Grundlagen dafür seien gelegt, erklärt Marko bei 'ServusTV': "Wir sind erstmals 14 Tage vor unserem normalen Zeitplan. Wir gehen so gut wie noch nie und mit einem tollen Konzept in das neue Jahr. Jetzt müssen wir endlich abliefern."

Dafür bedarf es einer Steigerung auf aerodynamischer Seite, wie Marko weiter ausführt. Denn das Chassis sei bisher ein Schwachpunkt von Red-Bull-Honda gewesen - und ein Grund, weshalb das Team erst spät in der Saison 2019 den Anschluss zur Spitze hergestellt hat. Zu spät, um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen.

Was Red Bull 2019 gelernt hat

Marko selbst hatte vor Saisonbeginn "fünf Siege" angekündigt. "Dass wir nur drei [Rennen] gewonnen haben, hat mich einige Wetten gekostet", sagt der Red-Bull-Sportchef, nimmt es aber mit Humor. Zumal er für sich festhält: "Wir hatten das Potenzial zu fünf, wenn nicht sogar sechs Siegen."

Ob es ein für Red Bull "typisches" Jahr gewesen sei, mit einem vergleichsweise schwachen Start und einer starken Schlussphase? Marko meint: "Normalerweise sind wir wenigstens in Spanien so weit, dass wir wettbewerbsfähig sind. Heuer hat es länger gedauert." Das seien die "Lehren", die sein Team in die Vorbereitung für 2020 mitgenommen habe.


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Die technische und auch die fahrerische Ausgangslage sei nun hervorragend, betont Marko: "Der Motor ist top. Max ist gereift, auch top." Mit der Kombination aus Red Bull, Honda und Verstappen werde also zu rechnen sein.

Red Bull hatte 2019 zum dritten Mal in Folge den dritten Platz in der Konstrukteurswertung belegt, Verstappen war erstmals in seiner Karriere unter die Top 3 der Fahrerwertung gekommen. Mit nur neun Podestplätzen aus 21 Rennen hatte das Team jedoch schlechter abgeschnitten als in den Vorjahren. (Mehr dazu in der Formel-1-Datenbank!)

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